Nach einem Arbeitsaufenthalt im Ausland
Nach der Rückkehr sollten Mitarbeitende und Vorgesetzte in einem Nachgespräch die Erfahrungen des Auslandseinsatzes besprechen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse helfen, bestehende Prozesse zu verbessern, die Gefährdungsbeurteilung zu überprüfen und gegebenfalls anzupassen.
Unternehmen sollten die gesammelten Informationen in einem internen Erfahrungskatalog dokumentieren, damit künftige Entsendungen darauf aufbauen können.
Arbeitsmedizinische Vorsorge:
Gemäß dem Anhang der ArbMedVV ist arbeitsmedizinische Vorsorge nach Tätigkeiten in den Tropen, Subtropen und bei sonstigen Auslandsaufenthalten mit besonderen klimatischen Belastungen und Infektionsgefährdungen anzubieten.
Rückkehrenden, die während ihres Auslandseinsatzes kritische Situationen erlebt haben, sollte psychologische Unterstützung angeboten werden. Diesbezüglich kann bei bestehendem Versicherungsschutz das Psychotherapeutenverfahren der DGUV genutzt werden.