
BGHM-Forschungsbericht 2025
Den Wandel mitgestalten - Arbeits- und Gesundheitsschutz mit neuen Erkenntnissen stärken
Immer neue Herausforderungen, Veränderungen, ein stetiger technologischer Wandel und Fortschritte in Forschung und Entwicklung verlangen auch von der Arbeitswelt stetige Anpassung und Neuorientierung. Damit auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz zukunftsfähig bleibt, braucht es immer wieder neuer Ideen, wie Wandel in deren Sinne gestaltet werden kann.
Die BGHM setzt sich daher in vielfältigen Bereichen mit spezifischen Fragestellungen auseinander, die den Versicherten Antworten und Handlungsorientierung bei neuen Anforderungen geben sollen. Dabei finden aktuelle Megatrends wie Künstliche Intelligenz, beispielsweise im neuen Projekt „Sicherheitsargumentation für KI-gestützte Personenerkennung“ genauso Berücksichtigung wie spezifische Fragestellungen, die vorrangig für die Holz- und Metallbranchen von Relevanz sind. So wurde beispielsweise im zurückliegenden Jahr ein Projekt zum sicheren Arbeiten mit exothermen Speisern in Gießereien begonnen. Ein im Jahr 2025 abgeschlossenes Forschungsprojekt liefert neue Erkenntnisse im Bereich das Brand- und Explosionsschutzes, insbesondere zur Explosionsübertragung in Holzstaubabsauganlagen.
Die Forschungsförderung der BGHM zielt darauf ab, auf veränderte Gefährdungen und Risiken angemessen zu reagieren. Daher fördert und initiiert die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) seit Jahren wissenschaftliche Forschungsprojekte mit der Zielsetzung, auf neue Entwicklungen in der Arbeitswelt und den damit verbundenen veränderten Anforderungen eingehen zu können.
Die Rahmenbedingungen für die Forschungsförderung der BGHM sind im BGHM-Internet Forschung und im internen Wiki Forschung dargestellt.
BGHM Forschungsförderung 2025
Die Anstöße zur Initiierung von Forschungsvorhaben, Studien und Projekten auf den Gebieten Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und zur sozialen und medizinischen Rehabilitation erfolgen aus den Fachabteilungen der BGHM oder über externe Anfragen. Sicherheits- und gesundheitsrelevante Fragestellungen und/oder konkrete Gefährdungen/Problemstellungen in Mitgliedsbetrieben sind dabei u. a. Aspekte, die die Grundlage für einen Handlungsbedarf darstellen können.
Das Referat Forschung und Risikomonitoring (RFFOR) der Stabsstelle Forschung, Fachbereich Holz und Metall (STFFB) informiert in den jährlich erstellten Berichten über abgeschlossene, laufende und neu geplante Projekte sowie weitere Aktivitäten im Bereich der BGHM-Forschungsförderung.
Abgeschlossene Projekte
Im Jahr 2025 wurde ein Forschungsvorhabenerfolgreich abgeschlossen. Ergebnisse aus früheren abgeschlossenen Forschungsprojekten können über die Internetseite der BGHM und des DGUV Fachbereichs Holz und Metall eingesehen werden.
Experimentelle Versuche zur explosionstechnischen Entkopplung
| Projektnummer | 2024-0001 |
| Forschungsnehmer | REMBE Research + Technologie Center GmbH |
| Laufzeit | 01/2024 – 03/2025 (verlängert) |
Laufende Projekte
Die laufenden Projekte (insgesamt 13) des Jahres 2025 sind nachfolgend aufgelistet.
| Projektnummer | 2016-0002 |
| Forschungsnehmer | Kooperationsprojekt der BGHM, BG ETEM und BG BAU |
| Laufzeit | 09/2016 – 07/2029 (voraussichtliches Projektende verlängert) |
| Projektnummer | 2020-0003 |
| Forschungsnehmer | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial und Umweltmedizin |
| Laufzeit | 12/2020 – 12/2026 (verlängert) |
| Projektnummer | 2022-0002 |
| Forschungsnehmer | Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA) - Institut der Ruhr-Universität Bochum |
| Laufzeit | 10/2021 – 10/2028 |
| Projektnummer | 2022-0003 |
| Forschungsnehmer | Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA) - Institut der Ruhr-Universität Bochum |
| Laufzeit | 01/2022 – 12/2026 (verlängert) |
| Projektnummer | 2022-0006 |
| Forschungsnehmer | INBUREX CONSULTING Gesellschaft für Explosionsschutz und Anlagensicherheit mbH |
| Laufzeit | 04/2023 – 05/2026 |
| Projektnummer | 2022-0007 |
| Forschungsnehmer | Fraunhofer Gesellschaft e.V. / Institut IOSB-INA, Lemgo |
| Laufzeit | 04/2023 – 03/2026 |
| Projektnummer | 2022-0008 |
| Forschungsnehmer | EM-Institut GmbH, Kulmbach |
| Laufzeit | 03/2023 – 11/2025 |
| Projektnummer | 2023-0001 |
| Forschungsnehmer | Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB); Institut zur Erforschung elektrischer Unfälle |
| Laufzeit | 10/2023 - 03/2026 (verlängert) |
| Projektnummer | 2024-0002 |
| Forschungsnehmer | Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA), Sankt Augustin |
| Laufzeit | 10/2024 - 12/2025 |
| Projektnummer | 2024-0003 |
| Forschungsnehmer | Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM, Hannover |
| Laufzeit | 11/2024 – 09/2028 (verlängert) |
| Projektnummer | 2025-0002 |
| Forschungsnehmer | Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV (IPA), Bochum |
| Laufzeit | 02/2025 – 04/2027 |
| Projektnummer | 2025-0003 |
| Forschungsnehmer | Verian Mantle Germany GmbH, München |
| Laufzeit | 04/2025 – 04/2027 |
| Projektnummer | 2025-0004 |
| Forschungsnehmer | Sächsisches Textilforschungsinstitut e. V., Chemnitz |
| Laufzeit | 03/2025 – 08/2026 |
Neue Projekte
Im Berichtsjahr 2025 wurde durch den Bereich Prävention (BEP)-Steuerkreis drei neue Projekte genehmigt.
Exotherme Speiser werden in Gießereien eingesetzt, um Schwindungshohlräume (Lunker) durch Flüssighalten der Metallschmelze zu verhindern. Die Erzeugnisse der exothermen Speisermassen werden als Gießerei-Hilfsstoffe deklariert. Aus diesem Grund sind die Produkte nicht nach CLP-Verordnung eingestuft. Die mitgelieferten Sicherheitsdatenblätter sind freiwillige Angaben der Hersteller. Über die genauen Inhaltsstoffe, wie z.B. Bindemittel, Oxidationsmittel, entstehende Reaktionsprodukte sowie emittierte Pyrolyseprodukte in Verbindung mit feuerflüssigen Massen (z.B. Eisen) oder Atmosphären (z.B. Inertgas, Luft) oder über die Reaktionsgeschwindigkeit werden keine Aussage getroffen.
Aus der Literatur ist bekannt, dass es zu Gesundheitsgefährdungen aufgrund von Gefahrstoffemissionen durch die Lagerung von exothermen Speisermassen kommen kann. Die Exposition und Art der Gefahrstoffemissionen wurden bisher noch nicht bestimmt. Darüber hinaus wurden durch exotherme Speiser Brände in Gießereien ausgelöst. Hierbei kam es zur Rauchgasvergiftung infolge der Einwirkung von Verbrennungsprodukten (Pyrolysegase) aus der Reaktion mit den exothermen Speisern.
Als Präventionsziel dieses Forschungsvorhabens wird definiert, die inhalative Gefährdungen der Beschäftigten bei der Lagerung und dem Einsatz von exothermen Speisern zu ermitteln und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Als Ergebnis sollen Präventionsmaßnahmen nach dem STOP-Prinzip bei der Lagerung, dem Handling, der Bereitstellung und Verwendung von exothermen Speisern abgeleitet werden.
| Projektnummer | 2025-0001 |
| Forschungsnehmer | Universität Kassel (GTK) |
| Laufzeit | 01/2025 – 10/2027 |
An Drehmaschinen ist seit Jahren eine konstant hohe Unfallzahl zu verzeichnen, wobei etwa 60% dieser Unfälle im Zusammenhang mit der Verwendung von lose gehaltener Schmirgelleinen stehen. Ein potenzieller Ansatz zur Verbesserung der Arbeitssicherheit besteht in der Entwicklung eines KI-gestützten Assistenzsystems, das bestimmte Posen sowie das Tragen von Handschuhen, Schmuck oder das unsachgemäße Halten von Schmirgelleinen zuverlässig erkenn kann.
Das Vorhaben wird als Machbarkeitsstudie zur Potenzialabschätzung kamerabasierter, KI-gestützter Assistenzsysteme zur Erhöhung der Maschinensicherheit durchgeführt. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung eines prototypischen Systems, das kritische Handbewegungen, Gesten und Körperhaltungen erkennt und dadurch unfallvermeidende Maßnahmen auslösen kann.
| Projektnummer | 2025-0005 |
| Forschungsnehmer | noch offen |
| Laufzeit | voraussichtlich 05/2026 – 11/2027 |
Der Einsatz von KI-basierten Personenerkennungssystemen nimmt in sicherheitskritischen Bereichen stetig zu. Derzeit kommen diese Systeme vor allem als Assistenzsysteme zum Einsatz, perspektivisch sollen sie aber zunehmend eigenständige Sicherheitsfunktionen von Maschinen übernehmen.
Um das Nutzenpotenzial voll auszuschöpfen zu können, muss die BGHM in Zukunft die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit solcher KI-Systeme systematisch einschätzen können. Dies gilt ebenso für die Prüf- und Zertifizierungsstelle Holz und Metall, da hier in Zukunft Kompetenzen aufgebaut und nachgewiesen werden sollen. Das Projekt verfolgt daher das Ziel, eine methodische Prüfvorgehensweise in Form einer Sicherheitsargumentation zu entwickeln, mit der die Sicherheit und Zuverlässigkeit eines KI-Personenerkennungssystems im konkreten Anwendungsfall nachgewiesen werden kann. Die entwickelte Methode soll praxisnah und anwendbar sein, sodass sie als Grundlage für einen Prüfkatalog genutzt werden kann. Aktuelle Entwicklungen im Bereich Regulierung und Normung sollen berücksichtigt werden.
| Projektnummer | 2025 – 0006 |
| Forschungsnehmer | noch offen |
| Laufzeit | voraussichtlich 03/2026 – 09/2027 |
Schwerpunkte der BGHM-geförderten Forschung 2025
Die insgesamt 17 unter 2.1 bis 2.3 aufgeführten Projekte lassen sich folgenden thematischen Schwerpunkten zuordnen:
- Gefahrstoffe – 7 Projekte
- Gestaltung von Arbeit und Technik – 4 Projekte
- Hauterkrankungen – 1 Projekt
- Elektrische Gefährdungen – 1 Projekt
- Mechanische Gefährdungen – 1 Projekt
- Arbeitsorganisation/-schutzmanagement – 1 Projekt
- Strahlung – 2 Projekte

Schwerpunkte der BGHM geförderten Forschung 2025
BK-Forschung
Der Bereich der Berufskrankheiten bleibt für die BGHM und die DGUV ein wichtiger Forschungsbereich. Wie im letzten Jahr liegt der Schwerpunkt im Bereich der Haut- und Atemwegserkrankungen. Mit dem Projekt MODEP sollen die Erkenntnisse, die in einem vorherigen Forschungsvorhaben gewonnen wurden, vertieft werden. In einem weiteren Projekt wird untersucht, ob eine inhalative Exposition von Titandioxid-Stäuben das Risiko einer Lungenkrebsmortalität erhöht. Im Berichtsjahr 2025 wurde keine Projekte abgeschlossen, ein neues begonnen und sechs Projekte fortgeführt.
Abgeschlossenes Projekt
Im Berichtsjahr wurden keine Projekte im Bereich der Berufskrankheiten abgeschlossen.
Kurzbeschreibung (Quelle: DGUV Forschungsförderung):
Mit Hilfe einer prospektiven fortlaufenden Analyse von dokumentierten Epikutantestungen werden bisher nicht erfasste berufliche Kontaktstoffe identifiziert. Ein elektronisches Allergenverzeichnis wird aufgebaut. Die Ergebnisse fließen in eine ergänzende Empfehlung zur S3-Leitlinie Epikutantestungen für die Testung von komplexen Berufsstoffen ein.
| Projektnummer | FB-0317B |
| Forschungsnehmer | Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation |
| Laufzeit | 10/2020 – 09/2025 (Abschlussbericht wird erwartet) |
Es erfolgte eine kostenneutrale Verlängerung bis 12/2026. Die Abgabe des Abschlussberichtes ist bis Ende 2027 vorgesehen.
| Projektnummer | FB-0325 |
| Forschungsnehmer | Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) |
| Laufzeit | 09/2021 – 12/2026 |
| Projektnummer | FB-327 |
| Forschungsnehmer | Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM) |
| Laufzeit | voraussichtlich 60 Monate ab 01/2024 – 12/2028 |
| Projektnummer | FB-354 |
| Forschungsnehmer | Klinik für Dermatologie, St. Josefs.-Hospital, Ruhr-Universität Bochum |
| Laufzeit | 02/2024 – 04/2029 |
| Projektnummer | FB-359 |
| Forschungsnehmer | TU Chemnitz |
| Laufzeit | 01/2025 – 12/2027 |
| Projektnummer | FP 0456 |
| Forschungsnehmer | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) |
| Laufzeit | 04/2021 – 03/2026 |
Neue Projekte
Titandioxid-Stäube bei Arbeitern in deutschen Produktionsanlagen: Untersuchung der Lungenkrebs-Mortalität (TiMo)
Es soll geprüft werden, ob die inhalative Exposition von TiO2-Stäuben bei beruflich exponierten Arbeitern in deutschen TiO2-Produktionsanlagen das Risiko der Lungenkrebsmortalität erhöht. Grundlage sind die Daten einer bereits abgeschlossenen deutschen Kohorte mit etwa 4 700 Arbeitern. Die deutsche Kohorte war Teil einer europäischen Pooling-Studie.
| Projektnummer | FB- 361 |
| Forschungsnehmer | Universitätsmedizin Mainz, Dr. Gainicolo, Dr. Merzenich |
| Laufzeit | 03/2025 – 02/2026 |
BGHM-Mitwirkung in Forschungs-Begleitkreisen
Begleitkreise dienen der Beratung des Projektfortschritts und der weiteren Vorgehensweise sowohl von BGHM-geförderten Forschungsprojekten als auch von Forschungsvorhaben Dritter mit Relevanz für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Holz- und Metallbranchen. Im Berichtsjahr 2025 wirkten BGHM-Vertreterinnen und -Vertreter in 13 Begleitkreisen mit.
| Forschungsträgerin | Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM) |
| Forschungsnehmerin | Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der DGUV |
| Laufzeit | 01/2024-01/2029 |
| Forschungsträgerin | Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Stabsbereich Prävention- Forschungsförderung, Sankt Augustin |
| Forschungsnehmerin | Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA), Sankt Augustin |
| Laufzeit | 2012 - offen |
| Forschungsträgerin | BG BAU / BG ETEM / BGHM |
| Forschungsnehmerin | Kooperationssprojekt der Forschungsträger |
| Laufzeit | 09/2016 – 07/2029 |
| Forschungsträgerin | Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Stabsbereich Prävention- Forschungsförderung, Sankt Augustin |
| Forschungsnehmerin | Universität Osnabrück, Institut für interdisziplinäre dermatologische Prävention und Rehabilitation |
| Laufzeit | 01/2020 – 12/2025 |
| Forschungsträgerin | Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Stabsbereich Prävention- Forschungsförderung, Sankt Augustin |
| Forschungsnehmerin | Technische Universität Dresden, Bereich Mathematik und Naturwissenschaften Fakultät Psychologie |
| Laufzeit | 01/2022 – 12/2025 |
| Forschungsträgerin | BGHM |
| Forschungsnehmerin | Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA) - Institut der Ruhr-Universität Bochum |
| Laufzeit | 10/2021 – 10/2028 |
| Forschungsträgerin | DGUV |
| Forschungsnehmerin | Universität Duisburg-Essen, Institut für anorganische Chemie |
| Laufzeit | 06/2025 – 05/2028 |
| Forschungsträgerin | Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Stabsbereich Prävention- Forschungsförderung, Sankt Augustin |
| Forschungsnehmerin | Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA) - Institut der Ruhr-Universität Bochum; Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie; Sankt Josef Hospital (KKB) |
| Laufzeit | 08/2024 – 12/2029 |
| Forschungsträgerin | BG BAU / BG ETEM / BGHM |
| Forschungsnehmerin | Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA), Sankt Augustin |
| Laufzeit | 01/2022 – 06/2026 |
| Forschungsträgerin | Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Stabsbereich Prävention- Forschungsförderung, Sankt Augustin |
| Forschungsnehmerin | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologien IDMT Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie HSA |
| Laufzeit | 01/2024 – 12/2026 |
| Forschungsträgerin | BGHM / BG ETEM / BG BAU / BGRCI |
| Forschungsnehmerin | Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM, Hannover |
| Laufzeit | 11/2024 – 09/2028 |
| Forschungsträgerin | Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) |
| Forschungsnehmerin | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V (FGW) |
| Laufzeit | 02/2025 – 12/2027 |
| Forschungsträgerin | Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hof |
| Forschungsnehmerin | Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V. stfi |
| Laufzeit | 06/2023 – 12/2026 |
Die insgesamt 13 laufenden Begleitkreise lassen sich folgenden thematischen Schwerpunkten zuordnen:
- Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren – 1 Projekt
- Berufskrankheiten – 1 Projekt
- Gefahrstoffe – 6 Projekte
- Gestaltung von Arbeit und Technik – 1 Projekt
- Lärm/Vibrationen – 2 Projekte
- Psychische Belastungen – 1 Projekt
- Strahlung – 1 Projekt

Mitwirkung der BGHM in Forschungs-Begleitkreisen 2025
Letter of Intent (LOI)
Im Rahmen der Ausschreibung von Förderprogrammen durch Bundesministerien oder anderen Institutionen werden Antragsteller häufig aufgefordert sog. "Letters of Intent" (LOI) von mehreren interessierten Organisationen einzureichen, die bereit sind, die entsprechenden Projekte ideell, personell durch Entsendung von Experten/innen in Projekt-Sitzungen und/oder Verbreitung der Ergebnisse zu unterstützen.
Die BGHM unterstützt ausgewählte Forschungsprojekte durch LOI, um zusätzliche für die Holz- und Metallbranche relevante Forschungsprojekte mit Bezug zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu besonders wesentlichen Themen zu fördern.
VIROTEA – Virtuelles Roboter Teach-in Verfahren
Forschungsträgerin: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
Forschungsnehmerin: Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV, Garching
CannA – Cannabis am Arbeitsplatz
Forschungsträgerin: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Stabsbereich Prävention- Forschungsförderung, Sankt Augustin
Forschungsnehmerin: Technische Universität Dresden, Bereich Mathematik & Naturwissenschaften
DeTeKI4FuSi - Funktionale Sicherheit für die Mensch- und Objektdetektion mit KI - ein unabhängig prüfbares Modell mit Datensatz
Forschungsträgerin: Fraunhofer-Gesellschaft
Forschungsnehmerin: Fraunhofer IOSB Institutsteil für industrielle Automation, Lemgo
StEffiLaS - Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit beim Hochleistungs-Laserstrahlschneiden
Forschungsträgerin: Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e. V. des DVS, Düsseldorf
Forschungsnehmerin: Laser Zentrum Hannover e.V.
Mikrointerventionen zur sicheren und gesunden Begleitung von Veränderungsprozessen
Forschungsträgerin: Universität Osnabrück, Institut für Psychologie
Forschungsnehmerin: Universität Osnabrück, Institut für Psychologie
Kontakt
Stabsstelle Forschung, Fachbereich Holz und Metall - Referat Forschung und Risikomonitoring
E-Mail: forschung@bghm.de