Winkelschleifer

Beschreibung, Problem und Lösung
In einer Metallbaufirma werden Metallteile zum Verschweißen mit dem Winkelschleifer vorbereitet und Nähte mit ebenfalls vibrierenden Handmaschinen geputzt.
- In der Gefährdungsbeurteilung wurden Handmaschinen und Werkzeuge mit geringeren Vibrationsbelastungen gefunden
- die Schleifer haben bauartbedingt unterschiedliche Vibrationsexpositionswerte nach Betriebsanleitung
- Möglichkeiten der Werkzeugaufhängung (Balancer) in Betracht gezogen
Prozess der Lösungsfindung
Das Unternehmen hat die Risiken im Zusammenhang mit den Schweißertätigkeiten in der Gefährdungsbeurteilung bewertet.
Ein Schweißer hat angeregt, die Vibrationsbelastung durch bessere Schleifmittel zu reduzieren. Die geringere Vibrationsbelastung ergibt sich dabei durch kürzere Bearbeitungszeiten.
Ein Balancer für den Winkelschleifer wurde montiert. Entlastet vom Werkzeuggewicht kann der Beschäftigte die Maschine nun mit geringerer Kraft führen.
Erfolg
Die Belastung durch Hand-Arm-Vibrationen und Körperzwangshaltungen beim Einsatz der neuen Schleifmittel und Balancer ist deutlich geringer.
Die kürzeren Bearbeitungszeiten leisten auch einen wirtschaftlichen Beitrag.
Barrierefreiheit
Mit Einsatz der effizienten Schleifmittel und Balancer reduziert sich die Belastung für Hände und Rücken, so dass körperlich leistungsgewandelte Beschäftigte diese Aufgaben wieder bewältigen können.
Artikel / Quelle
Beratung der BGHM