Der Unternehmer - ein Mitglied in der Berufsgenossenschaft

Partner in der BG

Die Berufsgenossenschaft sieht sich im Verständnis ihrer Mitarbeiter nicht als Behörde, sondern als Partner der versicherten Arbeitnehmer und der Unternehmen. Damit diese Partnerschaft optimal „funktioniert“,  benötigt sie Informationen über alle wesentlichen Unternehmensveränderungen die von Bedeutung sein können. Dann kann die BG im Rahmen der Beratungsarbeit auch die bestmögliche Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben für die Unternehmen und Versicherten erreichen.

Gründung eines Unternehmens

Wer ein neues Unternehmen eröffnet, ist verpflichtet sich bei der Berufsgenossenschaft anzumelden. Dazu teilt der Unternehmer binnen einer Woche nach Beginn des Unternehmens

  • die Art und den Gegenstand des Unternehmens
  • die Zahl der Arbeitnehmer
  • den Tag der Eröffnung des Unternehmens 

dem zuständigen Unfallversicherungsträger mit. Dies ermöglicht es der Berufsgenossenschaft, dem Unternehmen einen Bescheid über ihre Zuständigkeit zu erteilen.

Info

Für weitere Informationen bzw. die Übersendung von Formularen zur Anmeldung stehen Ihnen unsere Mitarbeiter im Servicecenter gerne zur Verfügung.

Gleichzeitig mit dem Zuständigkeitsbescheid (Mitgliedsschein) erhält jedes Unternehmen einen Veranlagungsbescheid. In diesem wird geregelt, zu welchen Gefahrklassen ein Unternehmen veranlagt wird. Dies ist wichtig für eine zutreffende Berechnung der Beiträge.

Von der Gewerbeanmeldung bei der Gemeinde erhalten die Unfallversicherungsträger in der Regel Durchschriften. Dies entbindet die Unternehmer aber nicht von ihrer Verpflichtung, sich selbst innerhalb der Frist bei einer BG anzumelden.

Eine Besonderheit gibt es noch für ausländische Unternehmen, die in Deutschland tätig werden. Diese haben der Berufsgenossenschaft einen Bevollmächtigten mit Sitz in Deutschland zu benennen. Dieser nimmt gegenüber der BG alle Rechte und Pflichten eines Unternehmers wahr; insbesondere haftet er für die Zahlung der Beiträge.

Die BGHM ist im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zuständig. Die sachliche Zuständigkeit ergibt sich aus der Satzung der BGHM.

Die Betreuung in Fragen der Mitgliedschaft oder des Beitrages werden regional und unabhängig der Branche, der Ihr Unternehmen angehört, in München, Mainz, Düsseldorf und Hannover bearbeitet. Welcher Standort für Ihr Unternehmen zuständig ist, können Sie der Kreiszuordnung entnehmen.

Änderungen im Unternehmen»

Zuständigkeitsplakat

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