Die freiwillige Unternehmerversicherung

Freiwillig versichert

Die Beschäftigten Ihres Unternehmens sind bei unserer Berufsgenossenschaft gesetzlich gegen die Folgen von Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten versichert.

Doch wie sieht es mit Ihrem eigenen Versicherungsschutz aus? Wissen Sie es nicht genau?

Ohne freiwillige Versicherung erhalten Sie keine Leistungen von uns.

Denken Sie doch einmal über eine freiwillige Versicherung nach!

Unternehmer, ihre im Unternehmen mitarbeitenden nicht beschäftigten Ehegatten und Personen, die in Kapital- oder Personengesellschaften wie Unternehmer selbstständig tätig werden, sind nicht automatisch bei der Berufsgenossenschaft versichert.

Wie berechnet sich der Beitrag?

Der Beitrag zur Freiwilligen Unternehmerversicherung errechnet sich nach der Formel:

Versicherungssumme x halbe Gefahrklasse (FUV) x Beitragsfuß (Umlageziffer) : 1000

Die Mindestversicherungssumme beträgt ab dem 01.01.2015 nach § 45 der Satzung der BGHM einheitlich 60 v.H. der Bezugsgröße des § 18 Abs. 1 SGB IV. Für das Jahr 2019 ergibt sich somit ein Betrag von  22.428 EUR. Die Höchstversicherungssumme beträgt 90.000 EUR (§ 35 Abs. 2 der Satzung der BGHM).

Das tatsächliche Einkommen spielt keine Rolle. Je höher die Versicherungssumme ist, desto höher sind auch Geldleistungen nach einem Arbeitsunfall oder dem Eintritt einer Berufskrankheit. Die Leistungen für die Rehabilitation sind unabhängig von der Versicherungssumme. 

Seit dem 01.01.2013 wird der Beitrag zur FUV nach § 58a Satz 5 der Satzung der BGHM nach der Versicherungssumme und der halben Gefahrklasse des Unternehmens, mindestens jedoch nach der jeweils niedrigsten Gefahrklasse des Gefahrtarifs, und dem Beitragsfuß berechnet.

Näheres können Sie dem Merkblatt und dem Beitragsrechner zur freiwilligen Unternehmerversicherung entnehmen.

Welche Leistungen erhalten Sie als freiwillig versicherte Person?

Eine freiwillig Versicherte bzw. ein freiwillig Versicherter hat den gleichen Leistungsanspruch wie eine pflichtversicherte Person. Im Wesentlichen sind das Leistungen zur medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation und Geldleistungen, wie z.B. Verletztengeld und Renten.