Lohnnachweis 2016

Ein Taschenrechner und ein Kugelschreiber liegen auf einem Tabellenblatt.

Anfang Dezember 2016 verschickte die BGHM die Aufforderung zur Meldung der Lohnsummen für das Jahr 2016. Diesem Schreiben waren wichtige Informationen zum neuen Lohnnachweisverfahren in der Unfallversicherung sowie die für den künftigen elektronischen Lohnnachweis notwendige PIN beigefügt.

Für die Jahre 2016 und 2017 erfolgt die Meldung der Entgelte parallel nach dem bisherigen und dem neuen Verfahren.

Ausführliche Informationen zum neuen UV-Meldeverfahren finden Sie hier.

Info

Zeitplan zur Erstattung des neuen elektronischen Lohnnachweises

ab 01.12.2016
Unternehmen erhalten Ihre zur Abgabe des elektronischen Lohnnachweises erforderlichen Stammdaten.

ab 01.01.2017
Neues digitales Meldeverfahren wird mit Übergangszeit eingeführt.

16.02.2017
Herkömmliche Meldung des Lohnnachweises für 2016 und neue digitale Abgabe müssen parallel erfolgen.

16.02.2018
Herkömmliche Meldung des Lohnnachweises für 2017 und neue digitale Abgabe müssen parallel erfolgen.

ab 01.01.2019
Ausschließlich elektronischer Lohnnachweis ist zu erstatten.

Auf welchem Weg können die Lohnsummen gemeldet werden?

Mitgliedsunternehmen, die für das Extranet der BGHM registriert sind, melden die Lohnsummen 2016 online über das Extranet mit der Funktion „Lohnnachweis einreichen“.

Mitgliedsunternehmen, die nicht für das Extranet der BGHM registriert sind, haben ein Lohnnachweisformular zur Meldung der Lohnsummen 2016 erhalten und folgende Möglichkeiten der Übermittlung:

  1. Übersendung des ausgefüllten Lohnnachweises per Post im Original. Bitte nicht per Fax, da eine maschinelle Verarbeitung nicht möglich ist.
  2. Online über das Extranet der BGHM. Hierzu ist eine Registrierung erforderlich.

Hinweis

Die Möglichkeit, wie in den letzten Jahren, ausschließlich die Lohnsummen mit einem automatisch mitgeteilten Passwort über das Extranet zu melden, ist entfallen.

Was muss bis wann gemeldet werden?

Bitte melden Sie folgende Daten möglichst bis zum 31. Januar 2017, spätestens jedoch bis zum 11. Februar 2017 (gesetzlicher Termin):

  • das Arbeitsentgelt aller Beschäftigten Ihres Unternehmens für 2016
  • die von Ihren Beschäftigten geleisteten Arbeitsstunden in 2016
  • die Zahl der Beschäftigten

Das Arbeitsentgelt wird zur Beitragsberechnung benötigt. Pro Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin und Beschäftigungsverhältnis beträgt der Höchstjahresarbeitsverdienst, der als Arbeitsentgelt zu melden ist, 84.000 EUR. Haben Beschäftigte mehrere Arbeitsverhältnisse im Laufe des Jahres, ist das Arbeitsentgelt aus jedem dieser Arbeitsverhältnisse bis zur Höhe des Höchstbetrages anzugeben. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Begleitschreiben zum Lohnnachweis und dem aktuellen Arbeitsentgeltkatalog.

Hinweis

Wurden 2016 keine Personen – auch keine Aushilfen – beschäftigt, ist im übersandten Lohnnachweisformular das Feld „Fehlanzeige“ zu kennzeichnen bzw. in der Onlinemeldung die Lohnsumme mit "0" zu beziffern.