Corona-Newsroom

Alle Infos zu COVID-19 auf einen Blick

FAQ Coronavirus

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Coronavirus

Coronavirus / COVID-19; ©Kittipong Jirasukhanont/123RF.com

Richtig lüften leicht gemacht

Einfaches Bestimmen von Intervallen

Lüftungsscheibe

Die wichtigsten Regeln gegen den Coronavirus! Das Plakat der BGHM können Sie hier herunterladen.

COVID-19-Impfungen im Betrieb

(Stand: 20.09.2022)

Grafische Darstellung der Meilensteine der Impfkampagne. (Quelle: © Milkos/123RF.com)Abbildung: Neben Impfzentren bzw. Impfstellen, mobilen Impfteams, Haus- und Fachärztinnen und -ärzten sind auch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte in die Impfkampagne einbezogen. Eine hohe Impfquote wird als eine realistische Option angesehen, SARS-CoV-2-Infektionen zu kontrollieren.

Mit Auslaufen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung entfielen vorübergehend einige Pflichten für den Arbeitgeber seit dem 25. Mai 2022. 

Mit Inkrafttreten der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung,
die vom 1. Oktober 2022 bis zum 7. April 2023 gilt, werden erneut folgende Maßnahmen in Bezug auf die Coronaschutzimpfung erforderlich:

  • Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten zu ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen. 
  • Der Arbeitgeber hat die Betriebsärzte und die überbetrieblichen Dienste von Betriebsärzten, die Schutzimpfungen aus Gründen des Bevölkerungsschutzes im Betrieb durchführen, organisatorisch und personell zu unterstützen. 
  • Die Beschäftigten sind im Rahmen der Unterweisung über die Gesundheitsgefährdung bei der Erkrankung an der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) aufzuklären und über die Möglichkeit einer Schutzimpfung zu informieren.

Weitere Verpflichtungen betreffen die Umsetzung des betrieblichen Hygienekonzeptes:

  • die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen, 
  • die Sicherstellung der Handhygiene, 
  • die Einhaltung der Hust- und Niesetikette, 
  • das infektionsschutzgerechte Lüften von Innenräumen, 
  • die Verminderung von betriebsbedingten Personenkontakten,
  • das Angebot von Homeoffice für geeignete Tätigkeiten,
  • die Bereitstellung von Mund-Nasenschutz, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann 
  • das Ermöglichen von regelmäßiger kostenfreier Testung (direkter Erregernachweis durch verkehrsfähige Tests)

Da das Corona-Virus weiterhin kursiert, sollten Schutzmaßnahmen nach Aussage des Robert-Koch-Institutes insbesondere in allen Innenräumen weiterhin auf freiwilliger Basis angewendet werden (AHA+L-Regeln). 

Ein vollständiger Impfschutz und die empfohlenen Auffrischungsimpfungen bieten unverändert einen sehr guten Schutz vor schweren Krankheitsverläufen. Für Personen mit dem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bleibt die Impfung weiterhin die wichtigste Schutzmaßnahme.

Vollständiger Impfschutz

Seit 20. März 2022 gilt folgende Änderung des Infektionsschutzgesetzes: 

§ 22a Impf-, Genesenen- und Testnachweis bei COVID-19

Gemäß der Änderung des Infektionsschutzgesetzes vom 20.03.2022 spricht man dann von einer vollständigen Impfung gegen SARS-CoV-2, wenn drei Impfungen (mit den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen) nachgewiesen werden können. 

Bis zum 30. September 2022 gibt es eine Übergangsregelung, die der bisherigen Regelung der Corona-Schutzmaßnahmenausnahme-Verordnung mit 2 Impfungen für den Status „vollständig geimpft“ entspricht.

Darüber hinaus gibt es Ausnahmeregelungen, bei denen auch eine einmalige Impfung bzw. ab Oktober 2022 eine zweimalige Impfung in Verbindung mit einer nachgewiesenen Infektion bzw. einem Antikörpernachweis, ausreicht.    

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) stellt Handlungshilfen für die Unterweisung und die Motivation der Beschäftigten zur Impfung gemäß § 5 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung zur Verfügung:

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Impfen

Nein, die Corona-Schutzimpfung fällt nicht in die Betreuungszeiten nach DGUV Vorschrift 2 (Grundbetreuung oder betriebsspezifische Betreuung). Wie auch die Grippeschutzimpfung ist dies eine Leistung, die im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes und des SGB V außerhalb der Einsatzzeiten zu erbringen und zu vergüten ist. Damit wird sichergestellt, dass weiterhin arbeitsmedizinische Betreuung stattfindet, wie zum Beispiel erforderliche Vorsorge-untersuchungen und Beratung.

Nein. Wenn der Beschäftigte dem Arbeitgeber mitteilt, dass er nicht geimpft ist, hat der Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu prüfen, welche Maßnahmen zum Schutz erforderlich sind. 
Dafür können die BGHM: Handlungshilfen genutzt werden

Individuelle Schutzmaßnahmen können im Rahmen der Arbeitsmedizinischen Vorsorge vom Betriebsarzt vorgeschlagen werden.

Der vollständige Impfschutz und entsprechende Ausnahmen werden im § 22a des ab 20.3.2022 geltenden Infektionsschutzgesetztes definiert.