Corona-Newsroom

Alle Infos zu COVID-19 auf einen Blick

FAQ Coronavirus

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Coronavirus

Coronavirus / COVID-19; ©Kittipong Jirasukhanont/123RF.com

Richtig lüften leicht gemacht

Einfaches Bestimmen von Intervallen

Lüftungsscheibe

Die wichtigsten Regeln gegen den Coronavirus! Das Plakat der BGHM können Sie hier herunterladen.

COVID-19-Impfungen im Betrieb

(Stand: 23.11.2021)

Grafische Darstellung der Meilensteine der Impfkampagne. (Quelle: © Milkos/123RF.com)Neben Impfzentren- bzw. Impfstellen, mobilen Impfteams, Haus- und Fachärztinnen und -ärzten sind auch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte in die Impfkampagne einbezogen. Eine hohe Impfquote wird als eine realistische Option angesehen, SARS-CoV-2-Infektionen zu kontrollieren.

Aufklärung und Information über COVID-19-Schutzimpfungen nach SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (CoronaArbschV)

Arbeitgebende müssen den Beschäftigten die Corona-Schutzimpfung während der Arbeitszeit ermöglichen. Dies gilt auch für Auffrischungsimpfungen. Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, die aus Gründen des Bevölkerungsschutzes im Betrieb impfen, sollen von Arbeitgebenden organisatorisch und personell unterstützt werden. Darüber hinaus müssen Arbeitgebende die Beschäftigten über die Gesundheitsgefährdung durch COVID-19 aufklären und über die Möglichkeit einer Schutzimpfung informieren. 

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) stellt Handlungshilfen für die Unterweisung und die Motivation der Beschäftigten zur Impfung gemäß § 5 SARS-COV-2-Arbeitsschutzverordnung zur Verfügung.
 

Auffrischungsimpfungen

Eine ausführliche Information über die berechtigten Personen ist hier erhältlich: 
Auffrischungsimpfung | Zusammen gegen Corona.

Auch die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sind berechtigt, Auffrischungsimpfungen durchzuführen.    
 
Die Geltungsdauer der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung wird durch die Verlängerung der entsprechenden Rechtsgrundlagen angepasst, die Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Pandemiebekämpfung gelten zunächst weiter fort. Somit sind Arbeitgebende, in deren Betrieben Betriebsärztinnen und Betriebsärzte impfen, weiterhin zur organisatorischen Unterstützung verpflichtet. Auch die Aufklärung und die Motivation aller Beschäftigten zur Impfung gegen COVID-19 sind weiterhin erforderlich. 

Die Rolle des Impfstatus der Beschäftigten

Unter Berücksichtigung des Impf- oder Genesenen-Status im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ist die Rücknahme von Schutzmaßnahmen im Betrieb möglich. Dazu bieten die Hinweise der DGUV zum Umgang mit Geimpften / Genesenen im Rahmen der SARS-CoV-2-Epidemie (Link: DGUV) eine Hilfestellung. (Das Dokument wird zur Zeit überarbeitet)

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sieht vor, dass Arbeitgebende für die Festlegung und Umsetzung der Infektionsschutzmaßnahmen einen bekannten Impf- oder Genesenen- Status bei der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen können.

Eine Auskunftsverpflichtung über den Impf- oder Genesenenstatus der Beschäftigten ergibt sich aus dieser Bestimmung jedoch nicht. Auch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte dürfen keine Auskunft über den Impfstatus zur Corona-Schutzimpfung weitergeben. Auskunftsverpflichtungen der Beschäftigten können sich aus dem Infektionsschutzgesetz (Link: BMJV) und den darauf gestützten Rechtsverordnungen der Länder (Link: bundesregierung.de) ergeben.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Impfen

Nein, die Corona-Schutzimpfung fällt nicht in die Betreuungszeiten nach DGUV Vorschrift 2 (Grundbetreuung oder betriebsspezifische Betreuung). Wie auch die Grippeschutzimpfung ist dies eine Leistung, die im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes und des SGB V außerhalb der Einsatzzeiten zu erbringen und zu vergüten ist. Damit wird sichergestellt, dass weiterhin arbeitsmedizinische Betreuung stattfindet, wie zum Beispiel erforderliche Vorsorge-untersuchungen und Beratung.

Die Testangebotspflicht kann aufgrund des Ergebnisses der Gefährdungsbeurteilung beispielsweise entfallen bei Beschäftigten, bei denen ein Nachweis der vollständigen Impfung vorliegt oder über eine vorangegangene Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, die mindestens 28 Tage aber nicht mehr als maximal sechs Monate zurückliegt.

Nein. Wenn der Beschäftigte dem Arbeitgeber mitteilt, dass er nicht geimpft ist, hat der Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu prüfen, welche Maßnahmen zum Schutz erforderlich sind. Dabei sind die für alle Beschäftigten geltenden Arbeitsschutzmaßnahmen (SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung und Regel) zugrunde zu legen, solange diese bestehen.
Individuelle Schutzmaßnahmen können im Rahmen der Arbeitsmedizinischen Vorsorge vom Betriebsarzt vorgeschlagen werden.

Ja, die Geltungsdauer der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung, die mit Einführung des § 5 die Arbeitgebenden zur Unterstützung der Betriebsärztinnen und Betriebsärzte bei der Impfung und zur Freistellung der Beschäftigten für die Impfung verpflichtete, wird um weitere drei Monate, zunächst bis zum 19.3.2022, verlängert.

Ja, die SARS-CoV-2- Arbeitsschutzverordnung wird in ihrer bisherigen Fassung durch Anpassung der Rechtsgrundlage weiter gelten:
Nach § 5 Schutzimpfungen hat der Arbeitgeber den Beschäftigten zu ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen. Der Arbeitgeber hat die Betriebsärztinnen- und Betriebsärzte und die überbetrieblichen Dienste, die Schutzimpfungen aus Gründen des Bevölkerungsschutzes im Betrieb durchführen, organisatorisch und personell zu unterstützen. Die Beschäftigten sind im Rahmen der Unterweisung über die Gesundheitsgefährdung bei der Erkrankung an der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) aufzuklären und über die Möglichkeit einer Schutzimpfung zu informieren.

Nein, die Verordnung gilt bis auf Weiteres für Personen mit einer abgeschlossenen Impfserie. Primäres Ziel der Auffrischungsimpfungen ist es, insbesondere vulnerablen Personengruppen einen größtmöglichen Schutz vor einem schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung zu ermöglichen. Die Erhöhung des Impfschutzes kann gleichzeitig zu einer Vermeidung der Verbreitung des Coronavirus beitragen.