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FAQ Selbsttests

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Corona-Selbsttest

FAQ Coronavirus

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Coronavirus

Coronavirus / COVID-19; ©Kittipong Jirasukhanont/123RF.com

Richtig lüften leicht gemacht

Einfaches Bestimmen von Intervallen

Lüftungsscheibe

Die wichtigsten Regeln gegen den Coronavirus! Das Plakat der BGHM können Sie hier herunterladen.

Corona-Tests

Allgemeine Informationen

Stand: 14.06.2021
Corona-Tests als ergänzende Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie liefern wertvolle Hinweise auf das Infektionsgeschehen und können helfen, Infektionsketten zu identifizieren. Man unterscheidet folgende Testverfahren:

  • PCR-Tests 
  • Antigen-Tests (BfArM - Antigen-Tests auf SARS-CoV-2, Link: bfarm.de)
    • Point of Care (PoC) Antigen-Schnelltests zur Anwendung durch geschultes Personal (Schnelltests)
    • zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests)
      Bei Antigen-Schnelltests zur Anwendung durch geschultes Personal und Selbsttests handelt es sich um dasselbe Testprinzip. Im Wesentlichen unterscheiden sich die Tests in der Person, die testet; geschultes Personal bei Antigen-Schnelltests und der Laie bei den Selbsttests.

PCR-Tests sind sehr zuverlässig und gelten als der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests. Dabei wird Nukleinsäure nachgewiesen. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal, die Auswertung im Labor.
Für Antigen-Tests zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus (Schnell- und Selbsttests) wird kein Labor benötigt. Diese Tests weisen Bestandteile des Virus nach. Ist das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus (Antigene) mit dem Teststreifen. Bei ausreichend hoher Viruskonzentration wird eine Verfärbung sichtbar. Das Ergebnis liegt schon nach 15 - 30 Minuten vor.

Generell sind Schnell- oder Selbsttests weniger sensitiv als der PCR-Test. Damit sie ein positives Ergebnis anzeigen, ist im Vergleich zum PCR-Test eine größere Virusmenge notwendig. Das bedeutet, dass ein negatives Ergebnis eines Schnell- oder Selbsttests die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ausschließt. Durch Schnelltests oder Selbsttests ist es aber möglich, infektiöse Personen, die noch keine Symptome zeigen, frühzeitig zu identifizieren, zu isolieren und dadurch die Ausbreitung von Corona-Infektionen zu verhindern.

Mit dem PCR-Test wird eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus nachgewiesen. Schnell- und Selbsttests sind weniger empfindlich als PCR- Tests. Sie benötigen eine größere Menge an Viren, um ein positives Ergebnis anzuzeigen.

Durch regelmäßige Testungen ist es möglich, die Ausbreitung von Corona-Infektionen im Betrieb zu verhindern. Mit der ergänzten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sind Arbeitgeber verpflichtet, in ihren Betrieben allen Mitarbeitern, „die nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, regelmäßige Tests anzubieten, grundsätzlich mindestens 2-mal pro Woche.“

Die Schnell- und Selbsttests sind als weiterer Baustein in das bestehende Hygienekonzept des Betriebes zu integrieren.

Sie stellen allerdings nur eine Momentaufnahme dar und besitzen eine begrenzte Gültigkeit. So kann auch bei einem negativen Test bereits am darauffolgenden Tag das Ergebnis positiv sein.

Die Ergebnisse der Schnell- und Selbsttests bieten somit keine 100 %ige Sicherheit. Deshalb ist es erforderlich, trotz eines negativen Testergebnisses weiterhin die Einhaltung der Hygieneregeln (AHA+L-Regeln) zu beachten. Negative Testergebnisse dürfen nicht als Sicherheit (etwa in der Form „Ich bin nicht infiziert und kann daher auf Schutzmaßnahmen verzichten“) verstanden werden.

Eine einfache Möglichkeit für regelmäßige Testungen bieten insbesondere die Selbsttests durch ihre einfache und schnelle Anwendbarkeit.
Hinweise für die Einbeziehung dieser Selbsttests in das betriebliche Hygienekonzept und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie in der nachfolgend aufgeführten Handlungshilfe und in den FAQ. Diese werden fortlaufend aktualisiert.

Unsere Handlungshilfe

unterstützt die Unternehmerin bzw. den Unternehmer bei der Umsetzung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts aus dem epidemiologischen Bulletin in der Fassung vom 25. Februar 2021 (rki.de).

  • Die Erstellung eines betrieblichen Hygienekonzepts und die Einhaltung der vorgesehenen Hygieneregeln sind der beste Schutz vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus, ein Test ersetzt die Hygieneregeln nicht! 
  • Selbsttests können bei serieller/regelmäßig wiederholter Anwendung Hygienekonzepte in bestimmten Einrichtungen ergänzen, so z.B. im betrieblichen Kontext.
  • Ein negatives Ergebnis im Selbsttest hat nur eine zeitlich begrenzte Aussagekraft („Gültigkeit“), die Tests identifizieren nur, ob eine Person gerade ansteckend ist, schließen jedoch eine SARS-CoV-2 Infektion nicht mit Sicherheit aus.
  • Ein positives Ergebnis im Selbsttest löst zunächst einen Verdacht auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 aus, soll zur unmittelbaren Selbstisolation führen und muss durch einen PCR-Test bestätigt werden.
  • Bestehen Symptome, die mit COVID-19 vereinbar sind, sollen sich betroffene Personen in  Selbstisolation begeben und Kontakt mit Ärztinnen und Ärzten aufnehmen.

Regelmäßige Corona-Tests können Hinweise auf das Infektionsgeschehen liefern. Deshalb bezuschusst die BGHM ab sofort die Schulung für die Selbsttesthelfer mit maximal 30 Euro pro Person. Hier erfahren Sie mehr...