FAQ Selbsttests

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Corona-Selbsttest

FAQ Coronavirus

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Coronavirus

Coronavirus / COVID-19; ©Kittipong Jirasukhanont/123RF.com

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Die wichtigsten Regeln gegen den Coronavirus! Das Plakat der BGHM können Sie hier herunterladen.

Corona-Selbsttests

Allgemeine Informationen zum Thema „Corona-Selbsttests“

Corona-Tests als ergänzende Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie liefern wertvolle Hinweise auf das Infektionsgeschehen und können helfen, Infektionsketten zu identifizieren. Man unterscheidet folgende Testverfahren:

Laborbasierte PCR-Tests sind sehr zuverlässig und gelten als der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal, die Auswertung im Labor.

Für antigenbasierte Tests zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus wird kein Labor benötigt. Wegen dieser Besonderheit werden sie auch als Point-of-Care- (POC-) Tests bezeichnet. Diese Tests weisen Bestandteile des Virus nach. Ist das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen. Bei ausreichend hoher Viruskonzentration wird eine Verfärbung sichtbar. Weil das Ergebnis schon nach 15 - 30 Minuten vorliegt, nennt man diese Tests auch „Schnelltests“.

Generell sind Antigentests weniger sensitiv als der PCR-Test. Damit ein Antigen-Test ein positives Ergebnis anzeigt, ist im Vergleich zum PCR-Test eine größere Virusmenge notwendig. Das bedeutet, dass ein negatives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ausschließt. Durch Schnelltests ist es aber möglich, infektiöse Personen, die noch keine Symptome zeigen, zu identifizieren, zu isolieren und dadurch die Ausbreitung von Corona-Infektionen zu verhindern.

Mit dem PCR-Test wird eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus nachgewiesen. Selbsttests sind weniger genau als PCR- Tests. Sie benötigen eine größere Menge an Viren, um ein positives Ergebnis anzuzeigen.
Man geht davon aus, dass Personen erst ab einer höheren Viruskonzentration ansteckend sind. Selbsttests bieten eine Möglichkeit, diese Personen zu erkennen.

In Apotheken, Drogerien und Supermärkten gibt es Corona-Schnelltests zu kaufen, mit denen Laien sich selbst testen können. Eine medizinische Ausbildung wird dafür nicht benötigt. Diese Tests werden als „Selbsttests“ bezeichnet. Bei der Durchführung muss die Gebrauchsanleitung des Herstellers befolgt werden. Die Selbsttests können als weiterer Baustein in das bestehende Hygienekonzept des Betriebes integriert werden. Durch regelmäßige Testungen ist es möglich, die Ausbreitung von Corona-Infektionen im Betrieb zu verhindern. Die Häufigkeit der Testungen sollte sich an der Zahl der inner- und außerbetrieblichen Kontakte orientieren, z. B. zweimal pro Woche.

Die Selbsttests stellen nur eine Momentaufnahme dar und besitzen eine begrenzte Gültigkeit. So kann auch bei einem negativen Test bereits am darauffolgenden Tag das Ergebnis positiv sein. Selbsttests bieten keine 100 %ige Sicherheit. Deshalb ist es erforderlich, trotz eines negativen Testergebnisses weiterhin die Einhaltung der Hygieneregeln (AHA+L-Regeln) zu beachten. Negative Testergebnisse dürfen nicht als Sicherheit (etwa in der Form „Ich bin nicht infiziert und kann daher auf Schutzmaßnahmen verzichten“) verstanden werden. Hinweise für die Einbeziehung der Selbsttests in das betriebliche Hygienekonzept und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie in der nachfolgend aufgeführten Handlungshilfe und in den FAQ. Diese werden fortlaufend aktualisiert.

Unsere Handlungshilfe

unterstützt die Unternehmerin bzw. den Unternehmer bei der Umsetzung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts aus dem epidemiologischen Bulletin in der Fassung vom 25. Februar 2021 (rki.de).

  • Die Erstellung eines betrieblichen Hygienekonzepts und die Einhaltung der vorgesehenen Hygieneregeln sind der beste Schutz vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus, ein Test ersetzt die Hygieneregeln nicht! 
  • Selbsttests können bei serieller/regelmäßig wiederholter Anwendung Hygienekonzepte in bestimmten Einrichtungen ergänzen, so z.B. im betrieblichen Kontext.
  • Ein negatives Ergebnis im Selbsttest hat nur eine zeitlich begrenzte Aussagekraft („Gültigkeit“), die Tests identifizieren nur, ob eine Person gerade ansteckend ist, schließen jedoch eine SARS-CoV-2 Infektion nicht mit Sicherheit aus.
  • Ein positives Ergebnis im Selbsttest löst zunächst einen Verdacht auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 aus, soll zur unmittelbaren Selbstisolation führen und muss durch einen PCR-Test bestätigt werden.
  • Bestehen Symptome, die mit COVID-19 vereinbar sind, sollen sich betroffene Personen in  Selbstisolation begeben und Kontakt mit Ärztinnen und Ärzten aufnehmen.