Corona-Newsroom

Alle Infos zu COVID-19 auf einen Blick

FAQ Coronavirus

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Coronavirus

Coronavirus / COVID-19; ©Kittipong Jirasukhanont/123RF.com

Richtig lüften leicht gemacht

Einfaches Bestimmen von Intervallen

Lüftungsscheibe

Die wichtigsten Regeln gegen den Coronavirus! Das Plakat der BGHM können Sie hier herunterladen.

Corona-Tests

Allgemeine Informationen

Stand: 21.03.2022
Corona-Tests als ergänzende Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie liefern wertvolle Hinweise auf das Infektionsgeschehen und können helfen, Infektionsketten zu identifizieren. Man unterscheidet folgende Testverfahren:

  • PCR-Tests 
  • Antigen-Tests (BfArM - Antigen-Tests auf SARS-CoV-2, Link: bfarm.de)
    • Point of Care (PoC) Antigen-Schnelltests zur Anwendung durch geschultes Personal (Schnelltests)
    • zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests)
      Bei Antigen-Schnelltests zur Anwendung durch geschultes Personal und Selbsttests handelt es sich um dasselbe Testprinzip. Im Wesentlichen unterscheiden sich die Tests in der Person, die testet; geschultes Personal bei Antigen-Schnelltests und der Laie bei den Selbsttests.

PCR-Tests sind sehr zuverlässig und gelten als der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests. Dabei wird Nukleinsäure nachgewiesen. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal, die Auswertung im Labor.
Für Antigen-Tests zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus (Schnell- und Selbsttests) wird kein Labor benötigt. Diese Tests weisen Bestandteile des Virus nach. Ist das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus (Antigene) mit dem Teststreifen. Bei ausreichend hoher Viruskonzentration wird eine Verfärbung sichtbar. Das Ergebnis liegt schon nach 15 - 30 Minuten vor.

Generell sind Schnell- oder Selbsttests weniger sensitiv als der PCR-Test. Damit sie ein positives Ergebnis anzeigen, ist im Vergleich zum PCR-Test eine größere Virusmenge notwendig. Das bedeutet, dass ein negatives Ergebnis eines Schnell- oder Selbsttests die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ausschließt. Durch Schnelltests oder Selbsttests ist es aber möglich, infektiöse Personen, die noch keine Symptome zeigen, frühzeitig zu identifizieren, zu isolieren und dadurch die Ausbreitung von Corona-Infektionen zu verhindern.

Mit dem PCR-Test wird eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus nachgewiesen. Schnell- und Selbsttests sind weniger empfindlich als PCR- Tests. Sie benötigen eine größere Menge an Viren, um ein positives Ergebnis anzuzeigen.

Durch regelmäßige Testungen ist es möglich, die Ausbreitung von Corona-Infektionen im Betrieb zu verhindern. Mit der überarbeiteten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung bleibt das Angebot von Tests unter Berücksichtigung des regionalen Infektionsgeschehens sowie besonderer tätigkeitsspezifischer Infektionsgefahren eine der Basisschutzmaßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz.

Tests stellen allerdings nur eine Momentaufnahme dar und besitzen eine begrenzte Gültigkeit. So kann auch bei einem negativen Test bereits am darauffolgenden Tag das Ergebnis positiv sein.

Die Ergebnisse der Schnell- und Selbsttests bieten somit keine 100 %ige Sicherheit. Deshalb ist es erforderlich, trotz eines negativen Testergebnisses weiterhin die Einhaltung der Hygieneregeln (AHA+L-Regeln) zu beachten. Negative Testergebnisse dürfen nicht als Sicherheit (etwa in der Form „Ich bin nicht infiziert und kann daher auf Schutzmaßnahmen verzichten“) verstanden werden.

Hinweise für die Einbeziehung von  Selbsttests in das betriebliche Hygienekonzept und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie in der nachfolgend aufgeführten Handlungshilfe und in den FAQ.

Unsere Handlungshilfe

unterstützt die Unternehmerin bzw. den Unternehmer bei der Umsetzung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts aus dem epidemiologischen Bulletin in der Fassung vom 25. Februar 2021 (rki.de).

  • Die Erstellung eines betrieblichen Hygienekonzepts und die Einhaltung der vorgesehenen Hygieneregeln sind der beste Schutz vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus, ein Test ersetzt die Hygieneregeln nicht! 
  • Ein negatives Ergebnis im Selbsttest hat nur eine zeitlich begrenzte Aussagekraft („Gültigkeit“), die Tests identifizieren nur, ob eine Person gerade ansteckend ist, schließen jedoch eine SARS-CoV-2 Infektion nicht mit Sicherheit aus.
  • Ein positives Ergebnis im Selbsttest löst zunächst einen Verdacht auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 aus und sollte durch einen Antigen-Schnelltest bzw. PCR-Test bestätigt werden. Bis zur Klärung der Infektionsstatus ist ein Verbleib in Selbstisolation erforderlich.
  • Bestehen Symptome, die mit COVID-19 vereinbar sind, sollen sich betroffene Personen in  Selbstisolation begeben und Kontakt mit Ärztinnen oder Ärzten aufnehmen.

FAQ Selbsttest

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Corona-Selbsttest:

Nein, dies gehört nicht zu den gesetzlichen Aufgaben der Berufsgenossenschaft, die den Handlungsrahmen abschließend beschreiben. 
Corona-Tests sind Maßnahmen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes. Die Kosten für derartige Maßnahmen hat grundsätzlich der Arbeitgeber zu tragen.

Geeignete Tests zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 im Sinne der Coronavirus-Testverordnung veröffentlicht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf folgender Seite:
(BfArM - Antigen-Tests auf SARS-CoV-2) (Die Listen werden ständig aktualisiert). 
Die Tests haben ein CE- Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen oder es liegt eine Sonderzulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für Selbsttests vor.
Es gibt unterschiedliche Verfahren, z.B. nasale Tests, Speichel- oder Spucktests. Zu beachten ist, dass sich aus dem Verfahren der Probenahme weitere Gefährdungen ergeben können (z.B. Sekretkontakt, erhöhte Aerosolbildung). Die Gebrauchsanweisung und die Herstellerinformationen sind zu berücksichtigen.
 

Treten trotz eines negativen Testergebnisses Symptome auf, die mit COVID-19 vereinbar sind, ist es erforderlich, sich eigenverantwortlich in Selbstisolation zu begeben. Zur weiteren Abklärung der Symptome und der Vorgehensweise sollten Ärztinnen oder Ärzte kontaktiert werden.

Die AHA+L Regeln sind Vorsorgemaßnahmen zum Infektionsschutz und zur Eindämmung der Coronapandemie.
Hierbei steht A für Abstand halten, H für Hygiene beachten, A für im Alltag Masken tragen und L für Lüften.
Dazu gehören beispielsweise die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m, eine konsequente Umsetzung der Hygienemaßnahmen (Husten- und Niesetikette, Handhygiene), die aktuell geltenden Vorgaben zum Tragen von medizinischen Gesichtsmasken, FFP2-Masken oder vergleichbaren Masken, sowie das infektionsschutzgerechte Lüften am Arbeitsplatz.
Weitergehende Informationen finden Sie hier:
BMAS - SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung 
BAuA - SARS-CoV-2 FAQ und weitere Informationen
BGHM: Lüftungstechnische Maßnahmen

Nein, bereits das Erkennen von Symptomen, die mit COVID-19 vereinbar sind, soll im Hinblick auf die Eindämmung des Infektionsgeschehens zum Arztbesuch oder (bei sehr gering ausgeprägten Symptomen) zur eigenverantwortlichen häuslichen Absonderung führen. Die Diagnose einer SARS-CoV-2 Infektion ist nur durch einen PCR-Test sicher zu stellen oder auszuschließen

Regelmäßige Corona-Tests können Hinweise auf das Infektionsgeschehen liefern. Deshalb bezuschusst die BGHM ab sofort die Schulung für die Selbsttesthelfer mit maximal 30 Euro pro Person. Hier erfahren Sie mehr...