Jetzt bewerben für den Deutschen Gefahrstoffschutzpreis 2026!

Ideen für mehr Sicherheit im Umgang mit Gefahrstoffen gesucht
Unter dem Motto „Sicher. Besser. Arbeiten“ ruft das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zur Teilnahme am Deutschen Gefahrstoffschutzpreis 2026 auf. Unternehmen – unter anderem aus den Branchen Holz und Metall – können praktische Problemlösungen und Initiativen einreichen, die Beschäftigte wirksam vor Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz schützen.
Die eingereichten Projekte sollen sich in die Maßnahmenhierarchie des sogenannten STOP-Prinzips im Sinne der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 500 „Schutzmaßnahmen“ einordnen lassen – idealerweise in die ersten drei Stufen Substitution, Technische und Organisatorische Schutzmaßnahmen. Persönliche Schutzmaßnahmen kommen erst zum Einsatz, wenn Substitution nicht möglich ist und technische und organisatorische Maßnahmen nicht ausreichen, um die Gefährdungen auf ein sicheres Maß zu reduzieren.
Der Deutsche Gefahrstoffschutzpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im Herbst 2026 verliehen. Die ausgezeichneten Initiativen werden öffentlich bekannt gemacht, damit auch andere Unternehmen davon profitieren können. Am Wettbewerb teilnehmen können sowohl einzelne Beschäftigte als auch Teams und ganze Unternehmen. Bewerbungen können bis zum 31. März 2026 eingereicht werden unter: gefahrstoffschutzpreis@baua.bund.de.
Das BMAS lobt den Preis alle zwei Jahre aus. Organisiert wird er von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).
Weitere Informationen, unter anderem zu den Bewerbungsunterlagen, gibt es hier.