Arbeitsschutz als wichtige Säule in unsicherer Wirtschaftslage

Fotocollage Cover Jahresbericht 2024
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BGHM-Jahresbericht 2024 erschienen

2024 hat sich die Wirtschaftslage auch für Betriebe der Branchen Holz und Metall in Deutschland weiter verschärft. Um den Arbeitsschutz auch in schwierigen Zeiten zu stärken, unterstützt die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) ihre Mitgliedsbetriebe sowie deren Beschäftigte mit Präventions- und Rehabilitationsleistungen. Markante Beispiele für die Leistungen der BGHM im Jahr 2024 bietet der nun veröffentlichte Jahresbericht 2024. Statistiken, etwa zum Arbeitsunfall- oder zum Berufskrankheitengeschehen, sind darin ebenfalls zu finden.

Arbeitsunfälle und Berufskrankheit gemeinsam verhindern

„Gerade in schwierigen Zeiten braucht es in den Betrieben Kontinuität und Sicherheit – und das nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht. Auch der Arbeitsschutz ist eine wichtige Säule mit entsprechender Wirkung nach innen wie nach außen“, betont Christian Heck, Hauptgeschäftsführer der BGHM. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gemeinsam mit den Mitgliedsbetrieben zu stärken, ist das Ziel der Berufsgenossenschaft. Mit ihren Präventionsangeboten leistet sie einen Beitrag dazu, Arbeitsunfälle zu verhindern. So warf beispielsweise die Teillegalisierung von Cannabis Anfang 2024 in Betrieben vermehrt die Frage auf, wie Suchtprävention erfolgreich sein kann und Beschäftigte geschützt werden können. Die BGHM gibt hierzu unter anderem in ihrer Publikation „Arbeitsschutz Kompakt: Cannabis am Arbeitsplatz“ sowie ihrem Online-Seminar zur betrieblichen Suchtprävention Maßnahmen und Lösungsvorschläge an die Hand. 

Neu war 2024 auch die feierliche Verleihung des Azubi-Sonderpreises in Mainz – eine Auszeichnung, mit der Arbeitsschutz-Ideen und -Projekte von Azubis gefördert und gewürdigt werden. Die Botschaft: Eure Ideen sind uns wichtig. Das Ziel: Die jungen Menschen dazu zu motivieren, weiter den Arbeitsschutz in ihrem Betrieb aktiv mitzugestalten. Der Effekt: tolle Projektergebnisse, die auch in anderen Betrieben übernommen werden können.

Wenn doch etwas passiert …

Ein Beispiel dafür, wie die BGHM ihre Versicherten nach einem Arbeitsunfall bei der Rehabilitation unterstützt, findet sich in der Jahresberichts-Reportage über Adrian Wandelt. Der junge Mann erlitt bei einem Unfall am Arbeitsplatz unter anderem ein schweres Polytrauma des Beckens mit mehreren arteriellen Blutungen sowie mehrere Frakturen an der linken Hand. Trotz allem gelang ihm unter anderem durch Qualifizierungen für einen neuen Arbeitsbereich der Weg zurück in seinen ursprünglichen Betrieb. Die Kosten dafür übernahm die BGHM. 

„Die Prävention und damit die Reduktion von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten muss jedoch oberstes Ziel der gemeinschaftlichen Bestrebungen von Holz- und Metall-Betrieben sowie der BGHM bleiben“, sagt Heck. So könne die Solidargemeinschaft der gesetzlichen Unfallversicherung zum Besten für alle wirken.