proLOG - logistics services GmbH: Vorbildhaft auf allen Ebenen

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BGHM vergibt Sicherheitspreis „Schlauer Fuchs – Kultur der Prävention“

Sicheres und gesundes Arbeiten ist nicht nur Teil des Unternehmensleitbildes, sondern gelebte Praxis beim Versanddienstleister proLOG - logistics services GmbH im baden-württembergischen Dornstadt. Deshalb gehören Führungskräfte, die in Sachen Arbeitsschutz Vorbild sind, sowie die Beteiligung der Beschäftigten und technische Maßnahmen wie selbstverständlich zum Arbeitsschutz-Repertoire des Betriebs. Für dieses Gesamtkonzept hat die BGHM das Unternehmen mit dem Sicherheitspreis „Schlauer Fuchs – Kultur der Prävention“ ausgezeichnet.

Über den Arbeitsschutz sprechen: Safety Walks und Fünf-Minuten-Runden

„Unsere Führungskräfte leben sicheres und gesundes Arbeiten und machen es vor“, sagt Armin Wahl, Safety-Manager bei proLOG. Kein Vorgesetzter laufe ohne die notwendige Persönliche Schutzausrüstung durch die Halle, nicht sicherheitskonformes Verhalten sprächen sie sofort an. Über den Arbeitsschutz zu reden ist im Unternehmen grundsätzlich wichtig. Bei den „Safety Walks“ zum Beispiel: In wechselnder Besetzung begehen Teams aus Mitarbeitenden und Führungskräften verschiedene Betriebsbereiche und prüfen sie auf mögliche Gefahren hin. Die wechselnde Besetzung der „Safety Walks“ und die Tatsache, dass Personen ihnen fremde Arbeitsbereiche begehen, soll Betriebsblindheit verhindern. Ebenfalls auf Kommunikation über alle Ebenen hinweg setzen die Fünf-Minuten-Runden, in denen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gemeinsam mit Führungskräften täglich aktuelle sicherheitsrelevante Themen und Situationen besprechen. Auch mit technischen Maßnahmen reagiert das Unternehmen auf potenziell sicherheits- und gesundheitsgefährdende Umstände. Kollisionswarner etwa schützen die Beschäftigten in jenen Betriebsbereichen, in denen häufig Flurförderzeuge unterwegs sind. 

Ungeschriebenes Gesetz

Ob all die Bemühungen Früchte tragen, wird regelmäßig geprüft. proLOG ist Teil der französischen Groupe SEB, die konzernweit relevante Kennzahlen der Arbeitssicherheit erfasst. Safety-Manager Wahl wertet die Statistiken für proLOG standortbezogen aus. Gute Ergebnisse werden gebührend gefeiert, mit Prämien für die Abteilung mit den meisten Tagen ohne Arbeitsunfälle zum Beispiel. Als Arbeitsunfall zählen bei proLOG alle Unfälle, die eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als 24 Stunden verursachen. „Hier wird sicheres Verhalten auf einem hohen Niveau konsequent eingefordert und gefördert“, sagt Thomas Wagner, als Aufsichtsperson der BGHM zuständig für den Betrieb. Eben eine Kultur der Prävention!