Warnung vor Betrugsversuch

Gefälschte E-Mails und Briefe mit Zahlungsaufforderung in Umlauf
Update vom 18. August:
Sie haben einen Brief oder eine E-Mail bekommen, die angeblich von einem gesetzlichen Unfallversicherungsträger stammt – das Schreiben kommt Ihnen aber komisch vor? Im Flyer „Fälschungen und Betrugsversuche erkennen“ finden Sie Hinweise, woran Sie einen Betrug erkennen können.
Update vom 07. Juli:
Es besteht die Möglichkeit, dass Sie von scheinbar der DGUV zugehörigen E-Mail-Adressen Betrugsschreiben mit unten genanntem oder ähnlichem Inhalt erhalten. Die Betrüger könnten speziell, aber nicht nur die Domains dguv-zentralstelle.de, dguv-dokumentation.de, dguv-dokumente.de oder dguv-referenzstelle.de für entsprechende Betrugsversuche nutzen. Wenn Sie also eine E-Mail von einer dieser Domains oder einer anderen verdächtigen Domain erhalten, gehen Sie bitte wie unten bereits beschrieben vor:
- Antworten Sie nicht auf diese Mails,
- klicken Sie keine eventuell vorhandenen Links oder Dokumente an und
- kommen Sie der genannten Zahlungsaufforderung nicht nach.
- Allen Empfängern von Betrugsmails wird empfohlen, sich an die örtliche Polizei zur Einleitung rechtlicher Schritte zu wenden.
Update vom 24. Juni 2025:
Die Betrugsschreiben zum Präventionsmodul wurden geändert und enthalten nun eine „Letzte Zahlungsaufforderung“ verbunden mit der Androhung von Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Pfändung von Konten) und der Eintragung im Schuldnerverzeichnis (z. B. SCHUFA). Diese Schreiben sind nicht echt und stammen weder von der DGUV noch vom Gerichtsvollzieher. Beantworten Sie diese Schreiben daher nicht und kommen Sie nicht der genannten Zahlungsaufforderung nach. Allen Empfängern solcher Schreiben wird empfohlen, nicht darauf zu reagieren und sich an die örtliche Polizei zur Einleitung rechtlicher Schritte zu wenden.
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) als Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen warnt: Derzeit versenden Kriminelle E-Mails mit gefälschtem Absender. Die Mails enthalten Anschreiben und Rechnung und richten sich an Betriebe. Mittlerweile sind auch bei Mitgliedsbetrieben der BGHM solche E-Mails eingegangen. Zudem liegen uns Meldungen vor, dass Mitgliedsbetriebe die gefälschten Schreiben auch als Brief erhalten haben.
Die Betreffzeile lautet beispielsweise „Schreiben der DGUV zur Einführung des Präventionsmoduls 2025 – Handlungsbedarf“ oder auch „Pflicht zur Teilnahme am DGUV-Präventionsmodul – jetzt umsetzen“. Darin werden Betriebe über eine angeblich bestehende, verpflichtende Teilnahme an einem Präventionsmodul der DGUV informiert und zur Zahlung einer Teilnahmegebühr an die zuständige Berufsgenossenschaft aufgefordert.
Die Mails und ihre Anhänge sowie die Briefe erwecken den Eindruck, von der DGUV beziehungsweise der jeweiligen Berufsgenossenschaft zu stammen, sie sind aber nicht echt. Die Logos sowie die jeweilige Unterschrift werden missbräuchlich verwendet. Ein sogenanntes Präventionsmodul der DGUV existiert nicht.
Die DGUV hat rechtliche Schritte eingeleitet. Betroffene, die bereits Zahlungen geleistet haben, werden gebeten, uns zu informieren und ebenfalls Anzeige zu erstatten.
Sie erreichen uns telefonisch unter +49 6131 802-0 beziehungsweise per E-Mail unter service@bghm.de.