Handschuh und Sensortechnik machen den Unterschied

Sebastian Badziong nimmt den Schlauen Fuchs für die Grohe AG entgegen. Foto: BGHM
Sebastian Badziong nimmt den Schlauen Fuchs für die Grohe AG entgegen.

Schlauer Fuchs für Investition in mehr Sicherheit bei der Grohe AG

"Unsere Rohteile aus Messing-Guss werden nach dem Gießverfahren stichprobenartig einer Qualitätskontrolle unterzogen. Die dafür erforderlichen Querschnittsproben der Bauteile werden durch eine Bandsäge erzeugt. Ein Arbeitsschritt mit hohen Risiken, da es potenziell zu schweren Schnittverletzungen kommen kann. Daher haben wir investiert und eine Säge mit Handschuh- und Hautkontakterkennung angeschafft. Über ein Kamerasystem werden farbige Schutzhandschuhe im Nahbereich der Säge erkannt. Zusätzlich ist sie mit einer Kontakterkennung zwischen der Haut des Bedieners und des Sägebandes ausgestattet. So stoppt die Maschine innerhalb von Millisekunden, wenn der Handschuh dem Sägeblatt zu nahekommt. Sollte es dennoch zu einem Schnitt im Handschuh kommen, stoppt die Säge spätestens bei Hautkontakt. Bei korrekter Anwendung sind Schnittverletzungen daher nahezu ausgeschlossen. Ursprünglich für die Nahrungsmittelindustrie konzipiert, wurde das System in Zusammenarbeit mit dem Hersteller und der BGHM für den Einsatz in unserer Gießerei modifiziert.“

Sebastian Badziong, Leader Occupational Safety EHS, Plant Hemer, Grohe AG