Online-Regionaltagungen: Vor Ort geht auch virtuell

Klassenraum auf der Tastatur eines Notebooks; © Daniil Peshkov/123RF.com

BGHM informiert Betriebe zu ihren Leistungen

Mainz (BGHM). Wie können kleine und mittelständische Unternehmen ihren Arbeitsschutz noch effektiver gestalten? Wie kann die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) sie dabei unterstützen? Fragen, die bei der Online-Regionaltagung der BGHM am 26. März 2021 mit rund 130 Teilnehmenden beantwortet wurden. Das Format der Regionaltagung nutzt die BGHM seit vielen Jahren erfolgreich vor Ort oder, aufgrund der aktuellen Situation, online. Ziel ist es, Betrieben der Holz- und Metallbranche grundlegende Aufgaben und Leistungen der BGHM sowie spezielle Beratungsangebote vorzustellen – von  der betrieblichen Prävention über die Rehabilitation bis hin zur Entschädigung. Die Tagungen richten sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte sowie Betriebsräte aus Betrieben mit bis zu 100 Beschäftigten. 

Service „meineBGHM“

Thema war unter anderem „meineBGHM“ als eines von zahlreichen Service-Angeboten für Mitgliedsunternehmen und Versicherte. Der geschützte Online-Bereich ist 24 Stunden erreichbar und vollumfänglich transparent. Versicherte der BGHM haben darin die Möglichkeit, digitale Einsicht in ihre Akte zu nehmen. „Ob nach einem Arbeitsunfall, einem Wegeunfall oder bei einer Berufskrankheit – im Portal finden sie ihre Daten wie medizinische Gutachten und Bescheide auf einen Blick“, so Dirk Sperling aus dem Bereich Unternehmerbetreuung. Mitgliedsbetriebe wiederum können „meineBGHM für Unternehmen“ beispielsweise nutzen, um Seminare zu buchen oder Unfallanzeigen aufzunehmen, ihre Gefährdungsbeurteilung zu bearbeiten oder Leistungen wie Beratungen durch Fachpersonen der BGHM zu beantragen.

Schrittweise Gefährdungen beurteilen

Weitere praxisnahe Vorträge und Fragerunden der Veranstaltung drehten sich darum, wie sich der Mitgliedsbeitrag zusammensetzt, welche Reha-Leistungen die BGHM bietet und wie Arbeitsschutz konkret in der Praxis umgesetzt werden kann. So erläuterte Christian Zepp aus dem Bereich Prävention das Vorgehen bei einer Gefährdungsbeurteilung am Beispiel einer Drehmaschine. „Der Schlüssel ist, schrittweise vorzugehen. Zunächst müssen die Gefährdungen ermittelt und anschließend beurteilt werden. Danach werden Schutzmaßnahmen festgelegt, deren Wirksamkeit regelmäßig überprüft werden müssen.“ Ziel des Ganzen: Arbeitsbedingte Unfälle und Erkrankungen zu reduzieren.  

Normalerweise finden die BGHM-Regionaltagungen sechs Mal im Jahr bundesweit in den Regionen vor Ort statt, aufgrund der aktuellen Situation gab es nun erstmals eine Online-Version. Weitere Termine sind für Mai, September, November und Dezember geplant.

Alle Infos zur Anmeldung: bghm.de, Webcode: 845.