Vernetzt für die Zukunft

BGHM informiert auf ihrem Innovationstag 2018 über den Arbeitsschutz von morgen

Industrie 4.0, Smart Factory und das „Internet der Dinge“: Die Arbeitswelt von morgen ist längst im Betriebsalltag angekommen und stellt Unternehmer und Beschäftigte vor neue Anforderungen und Fragen. Auf dem Innovationstag 2018 informierte die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) am 15. November in Mainz über aktuelle Forschungsergebnisse und gab einen Ausblick auf Entwicklungen, die die Arbeitswelt von morgen bedeutend beeinflussen werden.

Ob kollaborierende Roboter, Exoskelette oder Telemedizin: Die Zukunft bietet viele neue Herausforderungen – aber auch Chancen – wenn es um das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht. Wissenschaftliche Untersuchungen und Forschungsergebnisse eröffnen neue Perspektiven und weisen den Weg, um auch im Zeitalter der Industrie 4.0 sicher und gesund zu arbeiten. Als starker Partner ihrer Mitgliedsunternehmen hat die BGHM die Entwicklungen der Zukunft stets im Blick. Seit vielen Jahren fördert und initiiert sie Forschungsprojekte auf den Gebieten Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, zu Berufskrankheiten und zur sozialen und medizinischen Rehabilitation, um ihren Mitgliedsunternehmen auch künftig richtungsweisende Präventionsleistungen mit hoher Qualität anzubieten. Damit Unternehmer und Beschäftigte von den Möglichkeiten der Arbeitswelt der Zukunft profitieren und stets Maßnahmen auf dem neuesten Stand der Technik anwenden können, ist es mehr denn je von hoher Bedeutung, sie über die neuesten Entwicklungen zu informieren, gezielt Wissen zu vermitteln und sie bei der Anwendung und Umsetzung der Präventionsarbeit von morgen individuell zu beraten und zu unterstützen. 

Reger Austausch

Die BGHM möchte die Chance nutzen, gemeinsam mit ihren Mitgliedsunternehmen den Wandel der Arbeit zu gestalten, sich auszutauschen und zu vernetzen und hat deshalb erstmals einen Innovationstag ins Leben gerufen. Auf der Veranstaltung präsentierten Fachleute aktuelle Entwicklungen und Forschungsergeb-nisse unter anderem aus den Bereichen Arbeitsmedizin und -gestaltung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis, die für die Holz- und Metallbranche in den kommenden Jahren von besonderer Bedeutung sein werden. Die Zielgruppen: Fachkräfte für Arbeitssicherheit, betriebliche Präventionsfachleute, Betriebsräte, Betriebsärzte und Betriebsärztinnen, Arbeitsplanerinnen und Arbeitsplaner, Vertreter und Vertreterinnen der Sozialpartner, Fachverbände und Schwerbehindertenvertretungen.