Warum BGHM? Weil ich hier Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen und weiterhelfen kann.

Erfahrungsbericht von Felix Krajewski, Student des Studiengangs Sozialversicherung (Bachelor of Arts)

Ich heiße Felix, bin 23 Jahre alt und am Standort Hannover-Bielefeld beschäftigt. Vor meiner beruflichen Entscheidung, bei der BGHM anzufangen, habe ich im Jahr 2010 den Sekundarabschluss I an der Caroline-Herschel-Realschule erworben. In dieser Zeit war ich als Schülersprecher und als Schulsanitäter tätig und merkte schnell, dass ich sehr kontaktfreudig bin und gut mit Menschen umgehen kann. Außerdem wurde mir klar, dass ich auch beruflich Menschen mit meinem Handeln helfen und unterstützen möchte.

Im Jahr 2010, also mit 16 Jahren, erkundigte ich mich über verschiedene Berufe. Meine Schwester, die ebenfalls bei der BGHM beschäftigt ist, erzählte zu Hause oft über spannende Themen der BGHM, zum Beispiel, was diese alles leistet und warum sie sich von privaten Unfallversicherungen abhebt. Dadurch bin ich sehr neugierig geworden und erkundigte mich weiter auf der Internetseite der BGHM. Die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten begeisterte mich sofort. Glücklicherweise durfte ich die Ausbildung beginnen und schloss diese erfolgreich im Jahr 2013 ab. Während der Ausbildung lernte ich verschiedene spannende Bereiche der BGHM kennen und merkte, wie wichtig diese für die Versicherten sind. Mein Ziel war es, nach der Ausbildung im Reha-Bereich zu arbeiten und Versicherte direkt zu Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zu beraten.

Mein Wunsch hat sich erfüllt: Ich wurde nach der Ausbildung unbefristet übernommen. Ich habe in der Berufskrankheiten-Abteilung als Sachbearbeiter im mittleren Dienst angefangen. In dieser Zeit habe ich es schätzen gelernt, mit verschieden unterschiedlichen Personengruppen (Ärzten, Lackierern, Tischlern, Schlossern, Sicherheitsfachkräften usw.) Kontakt zu haben und ihnen vor allem auch helfen zu können. In dieser Zeit war es mir auch wichtig, meine Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen. Ich war während meiner Ausbildung Gesamt- und Jugendausbildungsvertreter der BGHM und Ansprechpartner für die Azubis und Studierenden. Nach meiner Ausbildung wollte ich mich weiter ehrenamtlich engagieren. Ich war Ersatzmitglied im Personalrat und Sicherheitsbeauftragter der Bezirksverwaltung in Hannover.

Um mich fachlich noch weiterentwickeln zu können, habe ich mich für das Studium im Bereich Unfallversicherung interessiert. Nach drei Jahren Berufserfahrung konnte ich mich für das duale Studium bewerben, da die drei Jahre Berufserfahrung wie ein Fachabitur anzusehen sind. Ich nutzte die Chance und wurde zum Studium zugelassen. Es ist sehr abwechslungsreich und es bietet durch die Praxisphasen in der Verwaltung verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten. Es werden sogar Praktika in Krankenhäusern und im Außendienst angeboten. In den Vorlesungszeiträumen kann ich mein Wissen immer weiter vertiefen. Auch der Austausch mit meinen Mitstudierenden bringt mich weiter: Ich kann mir ein tolles Netzwerk aus Kolleginnen und Kollegen in ganz Deutschland aufbauen. In der Akademie in Hennef haben alle Studierenden ein eigenes Zimmer und es werden verschiedene Freizeitmöglichkeiten angeboten. Ich bin sehr sportlich und kann auch in Hennef weiterhin ausreichend Sport treiben – ob im Fitnessraum, auf dem Sportplatz oder im Wald.