Die beste Investition in die Zukunft

Getreu dem Motto „der Nachwuchs von heute ist die Zukunft von morgen“ nehmen Aus- und Weiterbildung einen großen Stellenwert in der Hauptabteilung VITA (Hauptabteilung IT) ein. Der Fokus liegt dabei auf einem ausgewogenen Verhältnis von Theorie zur Praxis, der Integration in die einzelnen Abteilungen der HIT sowie der fachlichen Förderung.

Die Koordination und Organisation der dreijährigen Ausbildung zur Fachinformatikerin bzw. zum Fachinformatiker erfolgt durch Günter Malzkorn, stellvertretender Leiter der Abteilung Softwareentwicklung. Er fungiert als Ansprechpartner für die Auszubildenden und unterstützt sie bei ihrer stetigen Weiterentwicklung. Darüber hinaus ist Daniel Schwenzer, Sachgebietsleiter aus der Abteilung Softwareentwicklung, eine treibende Kraft bei der Entwicklung von Fördermaßnahmen. Dank seiner Initiative wurden interne Schulungen zu spezifischen Fachthemen und ein Coaching-Konzept entwickelt. Zusätzlich stellt die HIT neueste Technologien bereit, führt jährlich einen Azubi-Tag durch und fördert Übungen mit Praxisbezug.

Tiefere Einblicke in die vielfältigen Methoden zur Förderung der Auszubildenden möchten wir Ihnen gerne im Folgenden geben.

Interne Schulungen - Individualität anstatt Uniformität

Um fachspezifische Thematiken kompakt zu vermitteln, konzipieren die jeweils zuständigen Kolleginnen und Kollegen individuelle und bedarfsgerechte Schulungen für die Auszubildenden. Aber was bedeutet das konkret? In der Softwareentwicklung haben Nikias Kunze und Christian Stetter beispielweise eine Schulung zum Themenbereich „Programmiersprache C#“ entwickelt. Die mehrtägige Veranstaltung bietet neben der Vermittlung von theoretischen Grundlagen zahlreiche praktische Anwendungen und die Möglichkeit für offene Diskussionen.

Die Vorteile der internen Schulung hebt Christian Stetter, selbst ehemaliger Azubi, hervor: „Die jungen Fachinformatiker verbessern ihre Programmierfähigkeiten, lernen erfahrene Kolleginnen und Kollegen als Ansprechpersonen für Rückfragen kennen und können sich gleichzeitig gut auf das IHK-Abschlussprojekt vorbereiten.“ Auch die BGHM profitiert von dem intensiven fachlichen Austausch: Die Auszubildenden können in kürzester Zeit ihren Wissensstand um komplexe Inhalte erweitern und sind infolgedessen schneller und erfolgreicher in den Abteilungen einsetzbar. Ziel erreicht!

Interne Coaches als feste Wegbegleitung

In der Abteilung Softwareentwicklung soll das „Coaching“ als Personalentwicklungsinstrument etabliert werden. Hierbei führen Coach (VITA-Mitarbeiter/in) und Coachee (Auszubildende/r oder neue/r Beschäftigte/r) strukturierte Gespräche, die der Weiterentwicklung von individuellen Lern- und Leistungsprozessen dienen sollen.

Mit diesem Ziel vor Augen hat Daniel Schwenzer ein Konzept für die Umsetzung des Coachings entwickelt. Seit August 2017 wird den dort hospitierenden Auszubildenden sowie neu eingestellten Beschäftigten ein fester Coach zu gewiesen.

In regelmäßigen Terminen zwischen Coach und Coachee sowie Feedback-Gesprächen wird die Wirksamkeit der Methode erprobt. Die Ziele sind gesetzt – der erste Schritt ist getan.

LEGO Mindstorms – Spielerisches Lernen

Alles Kinderkram? Von wegen! LEGO Mindstorms ist eine Produktserie des Spielwarenherstellers LEGO, welches den angehenden Fachinformatikerinnen und Fachinformatikern einen spielerischen Einstieg in die Programmierung ermöglicht. Mindstorms ist ein Computer, an dem Motoren, Sensoren und Legosteine angesteckt werden können. Neben der Hardware wird die Software ebenfalls nach dem Baukastenprinzip beliebig zusammengefügt. Als Resul-tat erhalten die Auszubildenden einen programmierbaren Roboter.

Mithilfe von Bauanleitungen können bereits zu Beginn zahlreiche Roboterkonstruktionen er-stellt werden: von Renn-Trucks über laufende Dinosaurier bis hin zu schießenden Skorpionen. Im fortgeschrittenen Stadium verwirklichen die Auszubildenden mit der Programmiersprache C# und dem Lego-Roboter eine komplett selbst definierte Idee in Projektform. Hierbei können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen, sodass beispielsweise bereits ein Kartenmischroboter, ein 3D-Scanner und ein Tic-Tac-Toe-Spiel, bei dem der Roboter die Rolle des Gegners einnimmt, entstanden sind.

Ieven Kaur hat sich als Auszubildende im zweiten Lehrjahr mit der Konstruktion einer Roboter-Schlange befasst. Diese kann sich über den Boden schlängeln, um 180 Grad drehen und sogar zuschnappen. Frau Kaur fügt ergänzend hinzu: „Vorne an der LEGO-Schlange ist ein Ultraschallsensor eingebaut, der die Augen der Schlange darstellt. Die Schlange erkennt eine Entfernung von 30 cm, d. h. falls ein Hindernis im Weg sein sollte, ist die Schlange in der Lage, das Objekt zu erkennen und auszuweichen.“ Das letzte Feature der LEGO-Schlange ist der im Hals eingebaute Farbsensor. Dieser erkennt die Farben Gelb und Rot. Bei der Farbe Gelb schaltet sich die Konstruktion ab, bei der Farbe Rot führt die LEGO-Schlange einen kleinen Tanz vor, bei dem sie auch zuschnappt.

Fabian Hoffmann, Auszubildender im dritten Lehrjahr, fasst seine Erfahrungen mit LEGO Mindstorms wie folgt zusammen: „Mir gefällt, dass man etwas Neues bauen und den Roboter vollständig beeinflussen kann. Es hat echt viel Spaß gemacht“. Frau Kaur bestätigt die Auffassung von Herrn Hoffmann und fügt hinzu: „Durch das LEGO-Mindstorms-Projekt konnte jeder von uns an individuellen Lösungen arbeiten, Erfolge mitverfolgen und sich gegenseitig unterstützen.“

Die Hauptabteilung VITA unterstützt ihre Auszubildenden während ihrer Ausbildungszeit und in Hinblick auf ihren späteren Berufsweg bestmöglich – neben der technischen Unterstützung stehen vor allem die Betreuung, Integration und Förderung im Mittelpunkt.