Warum BGHM? Weil hier Menschen zusammen arbeiten, um Menschen zu helfen.

Erfahrungsbericht von Michael Bittner, Auszubildender zum Sozialversicherungsfachangestellten

Ich bin Michael, 23 Jahre alt und seit 2011 Azubi bei der Berufsgenossenschaft Holz und Metall. Warum ich die Ausbildung zum Sozialfachangestellten bei der BGHM gemacht habe und wie es dazu kam, möchte ich gerne berichten.

Im Rahmen meines Zivildienstes beim Rettungsdienst hatte ich meinen ersten Kontakt mit der BG. Wie die meisten, wusste ich damals nicht wirklich was eine BG überhaupt ist bzw. was sie macht, bis ich einen Versicherten der BG im Krankenwagen hatte. Die Person fiel während der Arbeit an einer Außenfassade vom Gerüst und brach sich das Bein. Daraufhin wurden wir gerufen, um sie zur Klinik zu fahren. Abgerechnet wurde das Ganze mit der BGHM. Das war mein erster Kontakt mit der BGHM.
Während der Zeit meines Zivildienstes wollte ich den sozialen Aspekt meiner Arbeit beibehalten, wusste aber anfangs noch nicht wo und wie. Als ich dann aber die Zeitungsannonce der BGHM entdeckte, hat dies mein Interesse geweckt und ich habe mich auf die Azubistelle „Sozialversicherungsfachangestellter“ beworben.
Ziel war es, eine qualifizierte Ausbildung mit sozialen Aspekten zu finden, bei der auch Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden.
Während der Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch, aber auch noch während des Gesprächs, wurde mir klar, dass die BGHM genau das bietet. Sie besteht nicht nur aus vielen unterschiedlichen Abteilungen, die zusammen die gesetzliche Aufgabe, nämlich die Verhütung von Arbeitsunfällen/Berufskrankheiten bzw. deren Entschädigung, erfüllen. Sie bietet neben den verschiedenen Aufgabenbereichen auch noch den gewünschten sozialen Aspekt: Man arbeitet mit Menschen zusammen, um Menschen zu helfen.
Einen Tag nach dem Bewerbungsgespräch habe ich das Angebot zur Ausbildung angenommen.

Viele aus meinem Freundeskreis haben gefragt, was macht denn ein „Sozialversicherungsfachangestellter“? Meine Antwort: Ich bin das Bindeglied zwischen Versicherten oder Unternehmern und dem Gesetz.

Das heißt, ich muss mich besonders mit dem Sozialgesetzbuch auseinandersetzen und den Inhalt an Versicherte und Unternehmer bringen. Dieses theoretische Wissen wird mithilfe von Lehrgängen und der Berufsschule erarbeitet.

Neben der eigentlichen Arbeit in der BGHM (z. B. Sachbearbeitung, u. a. also der Bearbeitung von Briefen der Versicherten oder Unternehmen, Kundenservice, Besuch bei Versicherten usw.) sind die Lehrgänge einer der Dreh- und Angelpunkte, um die doch recht kompliziert geschriebenen Gesetze zu entwirren. Die Lehrgänge wechseln sich mit Praxisphasen und der Berufsschule über die kompletten drei Jahre ab und sind zwischen einer Woche und sieben Wochen lang. Das Ganze findet in einer der zahlreichen Lehrgangsstandorte/ Akademien statt und es nehmen alle Azubis (auch von anderen BGen) teil.

Der Berufsschulunterricht ist in Blockzeit aufgeteilt und fängt nach circa einem halben Jahr an. Neben Deutsch, Reli und Informatik (EDV) sind die Schwerpunkte auf Wirtschaftslehre, Rechtslehre, Buchführung und Sozialversicherungslehre gerichtet.

In den Praxisphasen besucht man alle Abteilungen der BGHM. Zu Beginn der Ausbildung waren wir tageweise bei der Poststelle (mit Führung durch das Haus) bis hin zu den speziellen Abteilungen, wie z. B. der Beitrags- oder Leistungsabteilung eingesetzt, um den kompletten Arbeitsprozess zu sehen und die unterschiedlichen Abteilungen kennenzulernen. Somit hat die BGHM hier den Einstieg sehr einfach gemacht.

Zurzeit befinde ich mich kurz vor dem Abschluss meiner Ausbildung und unterstütze die Beitragsabteilung am Standort Mainz. Die BGHM hat mir ermöglicht, ab September das duale Bachelor-Studium zu beginnen und mich damit nach meiner Ausbildung direkt weiter bei meinem beruflichen Werdegang unterstützt.