Forschung

Forschung

Sicherheit für heute und morgen

Kompetenzen fördern - Erfahrungen nutzen

Wissenschaftliche Untersuchungen und Forschungsergebnisse eröffnen neue Perspektiven für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) fördert und initiiert Forschungsprojekte zum Erkenntnisgewinn auf den Gebieten Sicherheit und Gesundheitsschutz, zu Berufskrankheiten und zur sozialen und medizinischen Rehabilitation.

Dabei ist es besonders wichtig, Ursachenzusammenhänge zwischen Erkrankungshäufigkeiten in bestimmten Personengruppen und gesundheitsschädlichen Einwirkungen bei versicherten Tätigkeiten zu identifizieren und neue Forschungsthemen zu berücksichtigen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zu folgenden übergeordneten Aspekten liefern dazu eine solide und breite Basis:

  • Untersuchung komplexer Ursachen-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen Einwirkungen und gesundheitlicher Risiken
  • Entwicklung geeigneter Präventionsmaßnahmen und deren Optimierung
  • Entwicklung, Erprobung und Validierung von Rehabilitationsmaßnahmen und Verfahren zur Behandlung von Berufskrankheiten, Optimierung von medizinischen Heilverfahren sowie Studien zur Versorgungsforschung

Ziele der BGHM-Forschungsförderung

Die Forschungsförderung der BGHM verfolgt folgende grundsätzliche Ziele:

  • arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren sowie Arbeitsunfälle und deren Bewertung identifizieren und Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung entwickeln;
  • Präventionsmaßnahmen entwickeln, erproben und evaluieren;
  • Maßnahmen zur Früherkennung von Erkrankungen entwickeln, untersuchen und evaluieren;
  • maßgebliche Veränderungen in Betrieben und Einrichtungen als Folge gesellschaftlicher oder technologischer Entwicklungen begleiten;
  • das gehäufte Auftreten von Erkrankungen in bestimmten versicherten Personengruppen klären und Ursachenzusammenhänge zwischen besonderen Einwirkungen und Erkrankungshäufigkeiten aufdecken.

Um diesen Zielen zu dienen, ist die Forschungsförderung der BGHM bedarfs- und anwendungsorientiert und am praktischen Nutzen ausgerichtet. Das bedeutet u. a. sie ist:

  • branchenbezogen;
  • orientiert am Bedarf und an den Möglichkeiten von Betrieben, Einrichtungen und Versicherten;
  • interdisziplinär angelegt und legt wissenschaftliche Qualitätsstandards zugrunde;
  • flexibel organisiert, um sich schnell neuen und aktuellen Fragen aus der Praxis widmen zu können;
  • eng verzahnt mit anderen Instrumenten, wie u. a. Regelsetzung, Qualifizierung, Prüfung und Zertifizierung.

Anforderungen an Projekte der Forschungsförderung - Qualitätsziele der BGHM

Um einen hohen und gleichbleibenden Standard der Forschungsförderung zu gewährleisten, sind von der BGHM Kriterien zur Qualitätssicherung festgelegt.
Geplante Forschungsvorhaben und Projekte werden daher von der BGHM auf folgende Aspekte hin überprüft:

  1. Formale Projekt- und Zieldefinition,
  2. Zielgruppenspezifität,
  3. Präventionsrelevanz,
  4. Verbesserung der Palette der Präventionsprodukte,
  5. Neuartigkeit,
  6. Übertragbarkeit der Ergebnisse,
  7. Forschungsthema muss Vorgaben des SGB VII erfüllen.

Basierend auf diesen Voraussetzungen beteiligt sich die BGHM an Forschungsvorhaben zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und fördert praxisrelevante Untersuchungen und Projekte u. a. in folgenden Themenbereichen:

  • Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren,
  • Arbeitsschutzorganisation / -Management,
  • Gestaltung von Arbeit und Technik,
  • Psychische Belastungen,
  • Gefahrstoffe,
  • Lärm / Vibrationen,
  • Handhabung von Lasten,
  • Mechanische Gefährdungen.

Tipp

Die Forschungsprojekte weiterer Unfallversicherungsträger und ihrer Einrichtungen stehen in der Forschungsdatenbank der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) zur Verfügung.

Weitere Fragen

Dr. Wolfgang Marschner
Tel. 0211 8224 18793
E-Mail 


Maria Günzing
Tel. 0211 8224 13491
E-Mail