Flurförderzeuge

Gabelstapler

Tipp

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Aus diesem Grund werden, neben der schriftlichen Beauftragung, sowohl in der BGV D27 als auch in der TRBS 2111 Teil 4 eine Ausbildung der Fahrer von Flurförderzeugen mit Fahrersitz und Fahrerstand nach dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz BGG 925 gefordert. Nach diesem Grundsatz soll die allgemeine Ausbildung mindestens 20 Lehreinheiten à 45 Minuten in Theorie und Praxis betragen. Davon umfasst der theoretische Teil mindestens 10 Lehreinheiten. Nur durch solch eine Ausbildung kann der Fahrer die elementaren Grundlagen zum sicheren Betrieb eines Gabelstaplers vermittelt bekommen. Von den hinlänglich bekannten Samstagskursen „Staplerführerschein“ sollte man tunlichst die Finger lassen. Sie dienen mehr der „Geldmacherei“ der Anbieter als der qualifizierten Ausbildung.

Ein weiteres Kriterium für die Auswahl von Staplerfahrern ist der Nachweis der körperlichen Eignung. Als Unternehmer sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie für Ihre Staplerfahrer die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G25 „Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten" durchführen lassen.

Für Bediener von reinen Mitgängerflurförderzeugen (ohne klappbaren Fahrerstand), ist eine mündliche Beauftragung und Einweisung am Gerät ausreichend.

Detaillierte Informationen für den sicheren Betrieb von Gabelstaplern können Sie in der BGV D27 "Flurförderzeuge"  und in der BGI 545 "Gabelstaplerfahrer" nachlesen.

Weiterführende Informationen und Downloads

Gesetze, Vorschriften und Technische Regeln

  • TRBS 2111: Mechanische Gefährdungen - Teil 1: Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen beim Verwenden von mobilen Arbeitsmitteln (Link: BAuA)

BG-Veröffentlichungen

Hinweis

Weitere Fachinformationen, aber auch alle Praxishilfen, Gesetze, Verordnungen, Betriebsanweisungen, Seminare, Filme oder Internet-Links zum Thema "Flurförderzeuge" finden Sie in der Bibliothek "Gabelstapler".