Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel

Der Arbeitgeber / Unternehmer ist verantwortlich für die Bereitstellung sicherer elektrischer Arbeitsmittel. Zur Erhaltung des sicheren Zustandes dieser Arbeitsmittel sind Erstprüfungen und wiederkehrende Prüfungen erforderlich.

Das regelmäßige Überprüfen elektrischer Anlagen und Betriebsmittel soll deren ordnungsgemäßen Zustand sicherstellen.

Prüfungen / wiederkehrende Prüfungen müssen organisiert sein für

  • ortsveränderliche elektrische Arbeitsmittel im Betrieb,
    z. B. handgeführte Elektrowerkzeuge, -motorgeräte, -wärmegeräte, Leuchten, Leitungsroller, Verlängerungsleitungen, Tischsteckdosen, Geräteanschlussleitungen, Netzgeräte, Ladegeräte, Trenn-/Kleinspannungstransformatoren, Geräte der Unterhaltungselektronik sowie der elektrischen Informationstechnik, einschließlich Fernmeldegeräte und elektrische Büromaschinen, Laborgeräte, Mess-, Steuer- und Regelgeräte.
    Hierzu zählen auch die an der Arbeitsstelle / im Unternehmen zur Verwendung freigegebenen Privatgeräte, wie z. B. Kaffeemaschinen, Wasserkocher oder Rundfunkgeräte.
  • transportable elektrische Arbeitsmittel auf Bau- und Montagestellen,
    z. B. Baustellenkreissägen, größere Ersatzstromerzeuger, Schweißgeräte.
  • ortsfeste elektrische Betriebsmittel
    z. B. Be- und Verarbeitungsmaschinen, Produktionsanlagen, Fertigungszentren, Verfahrenstechnische Anlagen, Förderanlagen, Transformatoren, Schaltgeräte und Beleuchtungseinrichtungen.
    Diese können sowohl fest als auch über Steckvorrichtungen an der elektrischen Niederspannungsanlage angeschlossen sein.
  • elektrische Anlagen, z.B. elektrischer Niederspannungsanlagen

Prüffristen sind im §5 der DGUV Vorschrift 3 abgebildet.

Die DGUV Information 203-071 „Wiederkehrende Prüfungen ortsveränderlicher elektrischer Arbeitsmittel - Organisation durch den Unternehmer“ gibt Hilfestellung bei der Organisation der Prüfungen.

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