Elektrotechnik

Der elektrische Strom als sichere und umweltfreundliche Energiequelle ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Aber erst wenn ein elektrischer Unfall geschieht, wird uns bewusst, dass der elektrische Strom auch gefährlich sein kann. Aus diesem Grund sind im Laufe der Zeit auch zahlreiche Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen zur Anwendung von elektrischem Strom entstanden.

Tipp

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Hinweis

Sicherheitshinweis zur Verwendung von ortsveränderlichen
Personenschutzeinrichtungen mit erweiterten Schutzfunktionen
(PRCD-S)

Ortsveränderliche Personenschutzeinrichtungen mit erweiterten Schutzfunktionen
(PRCD-S) sind zum Schutz gegen elektrischen Schlag bei Feuerwehren,
Hilfeleistungsorganisationen und im gewerblichen Bereich (Baustellen,
Montagestellen, usw.) für bestimmte Situationen gefordert und werden dort
entsprechend eingesetzt. Beim unsachgemäßen Umgang mit solchen
Personenschutzeinrichtungen kann es zu elektrischen Gefährdungen kommen.
Die Sachgebiete „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen“ und
„Elektrotechnik“ der DGUV haben daher einen Sicherheitshinweis bei der
Verwendung von ortsveränderlichen Personenschutzeinrichtungen mit erweiterten
Schutzfunktionen (PRCD-S) erstellt, den wir Ihnen in der Anlage zur Kenntnis
geben.

Mit Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kann man Unfälle durch elektrischen Strom zwar reduzieren, ganz auszuschließen sind sie damit aber nicht. Die Auswertung der Ursachen von Stromunfällen zeigt, dass ein enger Zusammenhang zwischen technischen und organisatorischen Mängeln besteht. Neben fehlerhaften Schutzeinrichtungen sind insbesondere das Fehlverhalten von Personen sowie der Umgang mit schadhaften, elektrischen Betriebsmitteln verantwortlich.

Jeder Unternehmer / Arbeitgeber ist verpflichtet, die für sein Unternehmen geltenden Unfallverhütungsvorschriften (UVVen), die staatlichen Regelwerke  wie die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) mit den zugehörigen, konkretisierenden Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) und die anerkannten Regeln der Technik einzuhalten.

Für Mitgliedsunternehmen ist die dezentrale Organisation der BGHM mit ihren Ansprechpartnern in den regionalen Dienststellen von Vorteil. Das gewährleistet Mitgliedsunternehmen eine direkte und schnelle Reaktion auf Anfragen zum Thema Elektrotechnik.

Im Vordergrund steht dabei die Beratungstätigkeit zur Anwendung und praxisorientierter Umsetzung von Unfallverhütungsvorschriften, technischen Regeln sowie europäischen und nationalen Normen.

Schwerpunkte

  1. Elektrofachkräfte und befähigte Personen
    - Ausbildung und Verantwortungsbereiche
    - Geeignete Schutzausrüstungen sowie Schutz- und Hilfsmittel
  2. Errichten und Betreiben von elektrischen Anlagen und Arbeits-/ Betriebsmitteln
    - auf Bau- und Montagestellen
    - bei erhöhter elektrischer Gefährdung
    - von elektrischen Betriebsstätten
  3. Prüfungen elektrischer Anlagen und Arbeits-/Betriebsmittel
    - Organisation und Vorgehensweise bei der Durchführung
    - Einsatz und Erläuterung von Mess- und Prüfgeräten
    - Prüffristen und Ablauf von Prüfungen
    - Anwendung der Thermografie
  4. Elektrische und elektronische Steuerungen / Schutzeinrichtungen
    - Beratung in Auswahl und Anwendung in Sicherheitsstromkreisen
    - Steuerungskategorien, Performance Level (PL), MTTFd, DC und CCF
    - Schutzeinrichtungen ZHS, BWS, Verriegelungseinrichtungen
    - Sicherheitsbussysteme und Sicherheitssteuerungen
    - EMV-Richtlinie und deren Umsetzung
  5. Erfassung und Auswertung elektrischer Unfälle
    - Untersuchung elektrischer Unfälle mit Ursachenermittlung
    - Erarbeitung von Maßnahmen zur Unfallverhütung
    - Analyse des Unfallgeschehens bei Elektrounfällen

Hinweis

Weitere Fachinformationen, aber auch alle Praxishilfen, Gesetze, Verordnungen, Betriebsanweisungen, Seminare, Filme oder Internet-Links zum Thema "Elektrotechnik" finden Sie in der Bibliothek "Elektrotechnik".

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