Bewerten Sie sich selbst!

BGHM Checklisten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

zur Selbstbewertung im Rahmen der Kampagne "Denk an mich - Dein Rücken"


Die Checklisten richten sich an Unternehmer von KMU in der Holz- und Metallbranche. 

Das generelle Ziel der Präventionskampagne „Denk an mich - Dein Rücken“ ist die Reduktion arbeitsbezogener Rückenbelastungen, insbesondere der Belastungen für die Lendenwirbelsäule. Für die BGHM Trägerkampagne wurde dies um zusätzliche Themen erweitert, die jedoch nicht Gegenstand dieser Checklisten sind. 

Ein bischen krumm?

Gesundheits- und altersgerechte Arbeitsbedingungen

Laut Statistiken der BGHM sind ca. 67 % der Vollarbeiter der Holz- und Metallbranchen in kleinen und mittleren Unternehmen beschäftigt. Folglich bieten die Checklisten die Möglichkeit, Prävention für einen Großteil der Versicherten zu unterstützen. KMU haben ein immer stärkeres Interesse daran, dass Beschäftigte bis zur Rente gesund und leistungsfähig bleiben. Insbesondere in Anbetracht des drohenden Fachkräftemangels, des demografischen Wandels und auch der längeren Lebensarbeitszeiten sind gesundheits- und alternsgerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen.  

Die Checklisten sollen in kurzer und prägnanter Form aufzeigen, welche Bereiche für die Prävention von arbeitsbedingten Rückenerkrankungen zu beachten sind. Mit den Checklisten zur Selbstbewertung können Stellschrauben erfolgreicher Prävention von Rückenbeschwerden und -erkrankungen im Betrieb erkannt werden, um passende Maßnahmen zu ergreifen. 

Teil der Kampagne

Die KMU Checklisten stehen neben anderen Instrumenten der Prävention im Rahmen der Kampagne (www.bghm.de/deinruecken). Mit diesen KMU Checklisten werden insbesondere die Präventionsziele verfolgt, die auf ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze, -stätten und -abläufe, arbeitsmedizinische Vorsorge und Präventionskultur gerichtet sind. Er stellt keine Handlungsanleitung für eine Gefährdungsbeurteilung dar.

Aufbau der Checklisten des KMU-Leitfadens zur Selbstbewertung: 

  1. Informativer Teil, kurze Erläuterung, wie Belastungsfaktoren auf den Rücken wirken
  2. Selbstbewertung, Abfragen wichtiger Aktivitäten, Zusammenfassung der Bewertungen
    - kein gutes Ergebnis möglich, wenn wichtige Aspekte nicht berücksichtigt wurden
  3. Ergebnisermittlung zur Einordnung im „Ampelsystem“
  4. Generelle Handlungsempfehlungen, Fokus auf Verhältnisprävention
  5. Weitere Quellen für themenbezogene Hinweise und Hilfen

Die Checklisten: