Verletztengeld

Während der Arbeitsunfähigkeit und der medizinischen Rehabilitation zahlt die BGHM nach Ablauf der Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber - in der Regel ab der 7. Woche - Verletztengeld.

Das Verletztengeld beträgt 80 Prozent des entgangenen regelmäßigen Bruttoentgelts und darf nicht höher sein als das regelmäßige Nettoarbeitsentgelt. Im Vergleich dazu: Das Krankengeld in der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 70 Prozent des Bruttoentgelts und höchstens 90 Prozent des Nettoentgelts.

Zusätzlich zahlt die BG die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung  in voller Höhe (Ausnahme: Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung bei Kinderlosen). Zur gesetzlichen Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung werden die Beiträge jeweils zur Hälfte übernommen. Die andere Hälfte, die die Versicherten nach den gesetzlichen Bestimmungen selbst zu tragen haben, wird vom Verletztengeld abgezogen. 

Das Verletztengeld und die Beiträge werden über die Krankenkassen ausgezahlt.