Brand an Werkzeugmaschinen: was ist zu beachten ?
Dezember 2009
Dipl.-Ing. Harald Sefrin, c/o Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd
In Deutschland werden für die metallverarbeitende Industrie pro Jahr etwa 40.000 t an nichtwassermischbaren Kühlschmierstoffen produziert. Die brennbaren Kühlschmierstoffe stellen vorwiegend in der Serienfertigung einen wichtigen Faktor zur Realisierung einer effizienten und wirtschaftlichen Produktion dar.
Treten bei der spanenden Metallbearbeitung durch Zündung des Öl-Luft Gemisches im Innenraum der Werkzeugmaschine druckschwache Explosionen (Verpuffungen) auf, kann es zu starken Flammenaustritten insbesondere im Tür und Bedienbereich der Maschine kommen. Auch beim Öffnen der Maschinentür während oder unmittelbar nach einem Brand können heftigen Rückzündungen aufgrund der schlagartigen Luftzufuhr eintreten.
Der Fachausschuss Maschinenbau Fertigungssysteme Stahlbau hat eine Handlungshilfe zu dieser Thematik erstellt. In der Handlungshilfe werden „sieben brandheiße Fehler“ und vorbeugende Maßnahmen gegen die auftretenden Gefahren beschrieben Das Wissen um lauernde Gefahren kann die Mitarbeiter und die Firma vor größeren Schadensereignissen bewahren. Eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten zum richtigen Verhalten im Brandfall hilft bei der Unterweisung der Mitarbeiter.
Die Handlungshilfe (Infoblatt Nr. 43) steht unter www.bg-metall.de , Webcode 172 zur Verfügung oder einfach diesem Link folgen.



